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Neue Kameras in Weyhe
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Fahrradtunnel beim Bahnhof jetzt auch videoüberwacht

Sebastian Kelm 11.07.2019 0 Kommentare

Albtraum, Angstraum: Kameras sollen den Rad- und Fußgängertunnel beim Kirchweyher Bahnhof sicherer machen – zumindest gefühlt.
Albtraum, Angstraum: Kameras sollen den Rad- und Fußgängertunnel beim Kirchweyher Bahnhof sicherer machen – zumindest gefühlt. (Sebastian Kelm)

Weyhe. „Es geht um die Sicherheit, aber auch um das Sicherheitsgefühl“, sagt Erste Gemeinderätin Ina Pundsack-Bleith zur jüngsten Veränderung im Weyher Bahnhofsumfeld. Nachdem zu diesem Zwecke bereits 2017 drei Kameras am Tunnel zu den Gleisen angebracht wurden, sind seit Monatsbeginn vier weitere bei der Unterführung für Radfahrer und Fußgänger zwischen der sogenannten Leester und der Kirchweyher Seite in Betrieb. „Wir wollen vermeiden, dass hier Angsträume entstehen“, erklärt Ina Pundsack-Bleith weiter zum Hintergrund der Überwachung. 

Zunächst war mit der Deutschen Bahn zu klären, dass die Kameras teilweise in deren Eigentum montiert werden dürfen, so Meike Schriefer vom Fachbereich Bau und Liegenschaften. Als die Genehmigung vorlag, konnte die Installation der Videoüberwachung beginnen, bei der alle Beteiligten „sehr gut miteinander harmonisiert“ hätten. Zweieinhalb Wochen dauerten ihr zufolge die Erdarbeiten, die Elektroverkabelung sowie das Einrichten von Soft- und Hardware. Die zeichnen nun auf, was im Tunnel und an den Zufahrten geschieht – rund um die Uhr.

Die Aufnahmen werden über sieben Tage gespeichert und anschließend automatisch gelöscht. Meike Schriefer spricht von einer „Insellösung“. Heißt: Die Daten laufen an einem geheimen Ort auf, können dort gesichtet und bei Bedarf, einer gefilmten Straftat also, ausgewertet werden. Und: Ein Zugriff durch Fremde ist damit nicht möglich. Die Videos bekommt höchstens die Polizei zu Ermittlungszwecken. 

Die Kosten belaufen sich auf rund 25 000 Euro, die entsprechenden Mittel sind bereits im Haushaltsplan 2019 bereitgestellt worden. Darin enthalten ist auch eine Beschilderung, die Passanten – die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) lässt grüßen – künftig darauf hinweist, dass sie aufgenommen werden. Und potenzielle Täter sollen dadurch natürlich abgeschreckt werden.

Die Schilder sind allerdings bislang nur provisorisch angebracht. Die Kopien sollen in Kürze durch richtige Schilder ersetzt werden, verrät Meike Schriefer. Alles im Sinne der Sicherheit.


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