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Erster Stuhrer Gemeindeball
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Gemeinsam zum Erfolg

JÜRGEN JUSCHKAT 15.04.2019 0 Kommentare

Tanzen bis in die Morgenstunden: Stuhrer Schützenvereine luden zum ersten gemeinsamen Ball in das Gasthaus Meyerhof ein.
Tanzen bis in die Morgenstunden: Stuhrer Schützenvereine luden zum ersten gemeinsamen Ball in das Gasthaus Meyerhof ein. (fotos: Braunschädel)

Stuhr-Heiligenrode. Festlich und fröhlich – die Premiere wurde zu einem großartigen Erfolg. Mehr als 200 Gäste feierten den ersten Stuhrer Gemeindeball der Schützen im Gasthaus Meyerhof und schließlich mit dem Fahrenhorster Jens Brzoska den ersten gemeinsamen Schützenkönig.

Mal kurz, mal lang, aber immer festlich gekleidet – so erschienen die Damen beim Gemeindeball, wenn sie nicht gerade ihre Schützenuniform mit schwarzem Rock, weißer Bluse und grüner Weste trugen. Die Herren erschienen durchweg in ihrer Schützentracht mit mehr oder weniger Orden und Ehrenzeichen sowie entweder mit grüner Krawatte oder weißer Fliege. Je nachdem, wie es im eigenen Verein so üblich ist. Vor allem die Majestäten der Schützenvereine rückten mit ihren blitzblanken Ketten in den Mittelpunkt.

Besonders fiel der Malscher Würdenträger Christian Harnack mit seiner 2,3 Kilogramm schweren Königskette auf, die 1904 erstmals vergeben wurde und mittlerweile vorne und auf dem Rücken getragen wird. „Es ist ein Prachtstück“, erklärte er ein wenig stolz. „Sie wurde immer wieder aufgearbeitet und komplettiert“, erklärte ein Vereinskollege. „Ich bin ganz erfreut, dass wir einmal etwas Gemeinsames gestalten können“, sagte Harnack und sprach damit besonders den Ball an, denn das Pokalschießen wird schon fast traditionell seit 1974 reihum ausgerichtet. „Wir wollen das Schützenwesen am Leben erhalten und sprechen damit auch die Jugend an“, fügte er hinzu.  

Sichtlich überrascht war Jens Brzoska, als er als erster Gemeindekönig proklamiert wurde und die Kette mit dem Stuhrer Gemeindewappen umgehängt bekam. Zuvor hatte er sich mit Ricco Köhler (Malsch) in den Armen gelegen, denn mit Detlef Grams (Fahrenhorst) und Gabriele Hillmann (Stuhr) konnten von den vier Kandidaten zwei wieder ins zweite Glied zurückkehren. Zu diesem Zeitpunkt stand nämlich fest, dass einer von den restlichen nach vorn geholten Teilnehmern die Königswürde errungen hatte. „Das war eine Millimeterentscheidung“, urteilte Jörn Kohlwey, der zusammen mit Rolf Kniemeyer die Proklamation vornahm. Da alle vier mit dem aufgelegten Kleinkaliber-Gewehr 36 Ringe auf der Zwölfer-Zugscheibe getroffen hatten, musste die geringste Abweichung von der Mitte ermittelt werden – und da hatte Brzoska am besten getroffen.  

„Qualitativ hatten wir sehr gute Ergebnisse“, stellte Kohlwey, Beauftragter der Stuhrer Schützenvereine, mit Blick auf die Ergebnislisten vom Vergleichsschießen fest. Bei den Erwachsenen kamen die siegreichen Fahrenhorster auf 989 Ringe und verwiesen damit Freischütz Malsch (969) und Heiligenrode (952) auf die nächsten Plätze. Dahinter folgten Stuhr (947), Stuhr von 1912 (938) und Brinkum (938). Die vorderen Plätze in der Einzelwertung machten drei Mitglieder des siegreichen Teams unter sich aus. Es gewann Christin Gobien mit zwölf Zehnen vor Malte Brodtmann und Detlev Grams, die jeweils zehnmal die Zehn getroffen hatten.

Bei den Jugendlichen konnten nur zwei Vereine ein komplettes Team stellen. Fahrenhorst sicherte sich auch hier den Pokal und ließ mit 490 Ringen die Heiligenroder (479) hinter sich. Stuhr von 1912 kam auf 187 Zähler, die die beiden angetretenen Nachwuchsschützen erzielt hatten. Die Einzelwertung entschied Emma Höhncke (Fahrenhorst ) für sich. Zweite wurde Carina Lekowski (Heiligenrode) vor Viola Meyerholz (Fahrenhorst). Sie hatten allesamt 100 Ringe erreicht.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Beim Gemeindeball wurde ausgiebig getanzt und gefeiert. Zunächst spielte das Kirchweyher Blasorchester unter der Leitung von Axel Hübner Tanzmusik aus dem 250 Titel umfassenden Repertoire. Später sorgte Discjockey Harald Schumacher für Stimmung, sodass Kohlwey zu dem Fazit kam: „Es war wirklich rundum gelungen.“ Gefeiert wurde bis in den frühen Morgen.


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Leserkommentare
Fehleinkauf am 22.10.2019 10:30
Was als für immer unerreichtes Märchen in den 70ern begann, ist heute nur noch peinlich.

Peinliche Story
Peinliche ...
Izmir_Fuchs am 22.10.2019 10:27
Keine Sorge, das dient nur AKKs Profilierung. Sie kann den Vorschlag doch nur aufgreifen, weil sie genau weiß, dass da nichts passieren wird.