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Jahresbilanz der Brinkumer Feuerwehr
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So viele Einsätze wie noch nie für Brinkumer

Alexandra Penth 15.01.2019 0 Kommentare

Die Ortsfeuerwehr Brinkum war 2018 gefordert wie nie zuvor. Insgesamt 163 Einsätze arbeitete sie ab. 
Die Ortsfeuerwehr Brinkum war 2018 gefordert wie nie zuvor. Insgesamt 163 Einsätze arbeitete sie ab.  (Feuerwehr)

Stuhr-Brinkum. 163 Einsätze haben die Aktiven der Brinkumer Wehr 2018 bewältigt. „Dieses sind so viele wie nie zuvor in der Geschichte der Ortsfeuerwehr“, teilt Sprecher Christian Meinen mit. So seien die Brandeinsätze im vergangenen Jahr deutlich angestiegen. Es kam zu 50 Einsätzen, die sich in 33 Kleinbrände, elf Mittel- und sechs Großbrände aufteilen. Bei den Kleinbränden handelte es sich laut Meinen vorwiegend um Mülltonnen- und Fahrzeugbrände.

Bei den Mittelbränden mussten die Kräfte zu Zimmer- und Gebäudebränden ausrücken. Auch sechs Großbrände haben die Kräfte beschäftigt: im eigenen Ortsteil ein Feuer in einer Tischlerei und in Stuhr ein Gebäudebrand, verursacht durch eine brennende Mülltonne. Zwei weitere Feuer betrafen ein Mehr- und ein Einfamilienhaus in Weyhe, ein ausgedehnter Bahndammbrand in Syke forderte die Brinkumer ebenfalls.

Neben den Brandeinsätzen mussten 76 Hilfeleistungen abgearbeitet werden. Allein 34 Mal musste die Ortsfeuerwehr zur Autobahn 1 ausrücken. Bei den technischen Hilfeleistungen auf der Autobahn handelte es sich um leichte und schwere Auffahrunfälle, mit teilweise mehreren beteiligten Lastwagen oder Autos. Mehr als 30 Personen wurden bei Unfällen auf der Autobahn mit der Drehleiter über die Leitplanken ins Baufeld geholt und dem Rettungsdienst übergeben. Bei den weiteren 42 Hilfeleistungen verschiedenster Art ging es um die Beseitigung von Sturmschäden und um Unterstützung des Rettungsdienstes. Als besonders zeitintensiv beschreibt Meinen den Pulverfund in Briseck. Auch 31 Fehlalarme gehörten zum Einsatzgeschehen.

Vier junge Kameraden konnten aus der Jugendfeuerwehr übernommen werden. Sullivan Hansen, Finn Bösselmann, Alexander Urlacher und Marvin Frost werden zukünftig die Einsatzabteilung unterstützen. „Das wirkt sich auch gleich auf den Altersdurchschnitt der Ortsfeuerwehr aus“, sagte Ortsbrandmeister Thomas Erdt bei der Jahreshauptversammlung der Brinkumer Wehr. Das durchschnittliche Alter liege nun bei 38,9 Jahren und sei gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken.

In diesem Zusammenhang sprach Thomas Erdt die angespannte Wohnraumsituation in Brinkum an. Damit äußerte er Bedenken, ob der Nachwuchs in der Ortsfeuerwehr auch künftig gesichert ist. Erstmals würden 2019 Funktionsträger die Feuerwehr durch einen preisbedingten Wohnortswechsel verlassen. „Rechtzeitig müssen durch die Gemeinde Voraussetzungen geschaffen werden, damit wir auch in Zukunft genügend Mitglieder in den Feuerwehren haben, die auch hier leben. Nur so können wir unsere Aufgaben erfüllen“, sagte Erdt. Gemeindebrandmeister Michael Kalusche bestätigte den Trend auch in anderen Stuhrer Ortsfeuerwehren. Der Fachbereichsleiter Bürgerservice, Verkehr und Feuerwehr der Gemeinde Stuhr, Hartmut Martens, sicherte zu, die Anregungen ins Rathaus tragen zu wollen. 

Bei der Versammlung ernannte Thomas Erdt Celia Bramkamp zur Feuerwehrfrau, Patrick Erdt und Adrian Gehle zu Feuerwehrmännern. Leo Hilbers ist nach Abschluss der notwendigen Lehrgänge nun Oberfeuerwehrmann, Jannik Wendt Hauptfeuerwehrmann und Patrick Menke Erster Hauptfeuerwehrmann. Michael Kalusche beförderte Fabian Löhmann zum Oberlöschmeister und Janek Eggers zum Hauptlöschmeister. Hartmut Specht übernahm nach seinen Grußworten im Namen der Kreisfeuerwehr die Ehrung von Marcel Drettmann für 25 Jahre, Ralf Harmann-Winkler für 40 Jahre und Ewald Sittauer für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr.


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Leserkommentare
Michalek am 20.10.2019 17:37
Schüler brauchen keine Erhebungen und sie sollten nicht als Versuchskaninchen herhalten müssen.

Grundschüler brauchen Unterricht, der ...
aguahorst am 20.10.2019 16:55
In der Nähe von Wilhelmshaven baut man neue Kavernen, um damit Geld zu verdienen. In Bremen will man sie verfüllen und stilllegen.....was passiert ...