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Freiluftfete in Bürstel
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Teamarbeit für die perfekte Party

Kaya Töbelmann 11.07.2019 0 Kommentare

Wenn die Landjugend Heiligenrode zur großen Freiluftfete ruft, packen viele der Mitglieder im Vorfeld tatkräftig mit an.
Wenn die Landjugend Heiligenrode zur großen Freiluftfete ruft, packen viele der Mitglieder im Vorfeld tatkräftig mit an. (Vasil Dinev)

Stuhr-Heiligenrode. Am Mittwochabend war es noch schwer vorstellbar, dass am kommenden Sonnabend, 13. Juli, hunderte von Menschen, eine Bühne, Imbiss- und Getränkewagen den Platz An der Bürsteler Heide füllen würden. Bisher begrenzten lediglich ein paar Holzpfeiler die Fläche in Bürstel, auf der die Heiligenroder Landjugend ihre jährliche Freiluftfete veranstaltet. An diesem Freitag und auch noch am Sonnabend erledigt die mittlerweile eingespielte Truppe die restlichen Arbeiten. Für die Fete erwarten sie bei gutem Wetter zwischen 2000 und 2500 Gäste.

„Am Mittwoch bauen wir immer den Zaun auf. Zwischen den Pfeilern stellen wir Bauzäune auf und verkleiden sie mit Planen, damit niemand Getränke reinschmuggeln kann oder ohne zu bezahlen auf das Gelände kommt“, erklärt Vorstandsmitglied Gerrit Seevers. „Einige der Holzpfeiler sind mittlerweile zehn Jahre alt, die haben wir mal als Spende erhalten“, erinnert sich der Fahrenhorster. Damals hatte die Landjugend ein altes Waldgrundstück aufgeräumt und im Gegenzug die Pfeiler erhalten.

„Wenn das Grundgerüst steht, geht es am Freitag mit der Beleuchtung, der Stromversorgung, der Bühne und allem anderen weiter. Eigentlich bauen wir das Zelt immer mittwochs auf, in diesem Jahr ist unser Zeltbaumeister aber noch auf einem Festival beschäftigt“, so Seevers, der jedoch optimistisch ist, dass am Sonnabend alles steht. „Das Konzept für das Festgelände ist seit drei Jahren das Gleiche. Vorne rechts befindet sich der Eingang mit zwei Pavillons und der Kasse. Hinten links haben wir einen doppelten Gang, den wir als Orga-Team nutzen“, erklärte Seevers. Einen weiteren Teil des Geländes nimmt die Senior-Lounge ein, die Sitzplätze für die älteren Gäste bereithält. Einige Gäste, die bereits vor 30 Jahren Mitglieder der Landjugend waren, kommen auch heute noch zur Fete.

„Mittlerweile verfügen wir über 24 Toiletten, früher waren es nur acht. Neu sind dieses Jahr die von uns gebauten Fahrradständer“, kündigt der Fahrenhorster an. Vorher stellten die Besucher ihre Räder zwischen den Bäumen oder an den Pfeilern des Festgeländes ab. Dieses Jahr soll alles etwas geordneter zugehen. „Außerdem wird es wieder eine Cocktailbar geben. An einem Imbisswagen verkaufen wir Pizza, Wurst und Crêpes. Für die Musik sorgt DJ Marcus“, so der 28-Jährige.

Seevers ist seit sieben Jahren Teil des Vorstandsteams, hört jedoch Ende des Jahres auf. „Ich bleibe zwar Mitglied der Landjugend, nach sieben Jahren ist aber Schluss. Neben mir gehen zwei weitere, es gibt aber schon Nachfolger“, erzählt Seevers. Deshalb möchte er seine mittlerweile elfte Fete besonders feiern. Beim Auf- und Abbau helfen sich die Mitglieder der Landjugend ohne große Worte untereinander. 40 bis 45 Helfer sind am Aufbau beteiligt, bei der Fete selbst werden etwa 85 Mitglieder vor Ort sein. Sobald die Feier am frühen Sonntagmorgen beendet ist, beginnt der Abbau. „Früher sind wir nach Hause gefahren und haben uns um 12 Uhr wieder hierher gequält. Wenn der Abbau sofort im Anschluss erfolgt, geht alles viel schneller – der Sonntag ist sowieso im Eimer“, erklärt der 28-Jährige mit einem Schmunzeln.

„Die Freiluftfete ist unsere bekannteste und wichtigste Veranstaltung. Am Mittwochmorgen ist die Fläche hier noch grün, am Sonntagabend erinnert nichts mehr, außer eine große braune Stelle, an die Fete. Dahinter steckt viel Manpower, und wenn wir alles geschafft haben, sind wir schon stolz“, schildert Seevers. „Alle engagieren sich in ihrer Freizeit für die Landjugend. Sonst kommt es eher selten vor, dass so viele junge Leute etwas gemeinsam auf die Beine stellen.“ Am Montag wird dann der restliche Müll aufgesammelt. Kurz darauf beginnen bereits die Planungen für die nächste Veranstaltung. Ganz nach dem Motto: Nach der Fete ist vor der Fete.

Wer gemeinsam mit der Landjugend feiern möchte, ist am Sonnabend ab 20 Uhr An der Bürsteler Heide genau richtig aufgehoben. Der Eintritt für die Veranstaltung kostet fünf Euro, das Parken auf dem Festgelände ist kostenlos. Der Einlass unter 18 Jahren wird nur mit ausgefüllter Erziehungsbeauftragung gewährt. Ein Erwachsener darf immer nur einen unter 18-Jährigen beaufsichtigen. Den sogenannten Muttizettel und weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der Landjugend unter www.landjugend-heiligenrode.de/freiluftfete.


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Leserkommentare
ManUD7 am 22.10.2019 07:37
Wieso wird die Bevölkerung aufgehetzt? Jahrelang sieht man doch nur noch Mais. Und dieser dient weitestgehend zum Betrieb der Biogasanlagen. Dafür ...
Mangaguide.de am 22.10.2019 07:30
Ein Punkt in Flensburg fuer den Halter war ja geplant, wurde aber leider wieder verworfen.

Alternativ koennte man ja auch Feuerwehr, ...