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Schotterpiste jetzt asphaltiert
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Weser-Radweg auf Deich in Dreye endlich fertig

Sebastian Kelm 11.07.2019 0 Kommentare

Die schlechte Wegstrecke ist weg: Hier läuft der neue Weser-Radweg in Dreye jetzt lang, der alte Verlauf kurz vor Bremen lässt sich noch erkennen.
Die schlechte Wegstrecke ist weg: Hier läuft der neue Weser-Radweg in Dreye jetzt lang, der alte Verlauf kurz vor Bremen lässt sich noch erkennen. (Sebastian Kelm)

Weyhe-Dreye. Auf diese 355 Meter mussten viele Radler lange warten: Seit 2008 hat der Mittelweserverband den Deich auf Dreyer Gebiet abschnittsweise erhöht und parallel dazu die beliebte Pendlerstrecke erneuert, jetzt ist tatsächlich der Lückenschluss vor der Bremer Landesgrenze erfolgt. Das letzte Stück Schotterpiste ist mit der Asphaltierung Vergangenheit. Und laut Rolf Schmidt vom Fachbereich Bau und Liegenschaften im Weyher Rathaus wurde Anfang der Woche auch die Umleitung endgültig aufgehoben, mit der Radlern zuletzt ein ziemlicher Umweg abseits des Deichs durch das Gewerbegebiet zugemutet wurde (wir berichteten).

Rund drei Monate dauerten somit die Arbeiten, die von einigen Verzögerungen begleitet wurden. „Anfangs spielte das Wetter nicht mit. Und auf Kleiboden spielt das eben eine große Rolle“, erklärt Schmidt. Schon Planungsverfahren und Finanzierungsfragen hatten vorab eine ganze Weile gedauert, weiß er zu berichten. Ausführende Firma wurde letztlich Mittelwesertiefbau aus Warpe, kommenden Dienstag soll die Endabnahme erfolgen. Rund 300 000 Euro hat sich der Mittelweserverband das Ganze laut Schmidt kosten lassen.

Hintergrund des gesamten Vorhabens war eine Verbesserung der Deichsicherheit. Zwischen Industriestraße/Gehrlandsweg und Bremen wurde das vorhandene Hochplateau verlegt und um etwa einen Meter erhöht. Die frei gewordene Fläche kann nun durch die angrenzende Firma Winkler als Lagerstätte für Material genutzt werden. Begegnungen von den Deichweg querenden Baufahrzeugen mit Fahrradfahrern sollen zumindest minimiert werden, so Schmidt. Der alte Verlauf ist zwar noch zu erkennen, soll aber langsam unter dem frisch gesäten Gras verschwinden. „Noch ist es da aber ziemlich braun“, sagt Schmidt.

Der Deichunterhaltungsweg, der in den Weser-Radweg integriert wurde, hat jetzt eine Breite von drei Metern und soll nunmehr auf ganzer Länge komfortabel befahrbar sein. „Die ersten Radfahrer waren auch schon begeistert“, kann der Verwaltungsmitarbeiter von positiven Rückmeldungen der Nutzer berichten.


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Leserkommentare
reswer am 22.10.2019 09:01
Die wollen lieber ihre subventionierten Biogasanlagen behalten........Ihre Felder mit Nitrat verseuchen...zum Nachteil aller Menschen.......und ...
gorgon1 am 22.10.2019 08:55
@ManUD7... Schuld, ok, dass ist in erster Linie der Konsument ...

Moin, weshalb das denn? Würde nicht so rumgeaast in der Landwirtschaft ...