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Zeltlager zum 25. Bestehen der Jugendwehr
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Wiederauflage nach zwölf Jahren

Niklas Golitschek 10.06.2019 0 Kommentare

Auch ein Brennballtunier der Jugendfeuerwehren durfte beim Zeltlager nicht fehlen.
Auch ein Brennballtunier der Jugendfeuerwehren durfte beim Zeltlager nicht fehlen. (Michael Braunschädel)

Weyhe-Kirchweyhe. Als im Jahr 2007 das bislang letzte Gemeinde-Jugendfeuerwehrzeltlager in Sudweyhe ausgerichtet wurde, war Marc Bretsch noch selbst Teilnehmer. Nun, zwölf Jahre später, war er als Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Kirchweyhe Hauptverantwortlicher für die Wiederauflage. Anlass für das erneute Zeltlager war das 25-jährige Bestehen der Jugendsparte in Kirchweyhe, die damit die jüngste in der Gemeinde ist. Da wollten Bretsch und seine Kollegen noch einmal an die alten Tage erinnern und der neuen Jugend etwas Neues, ihnen selbst Altbekanntes, bieten.

Auf dem Gelände der Grundschule Kirchweyhe bauten am Sonnabend rund 120 Jugendliche ihre Zelte auf. „Da hatten wir noch Wind und Regen“, erzählte Bretsch von einem recht ungemütlichen Beginn des Jubiläums. Doch schon wenig später klarte das Wetter auf, sodass der vier Kilometer lange Nachtorientierungsmarsch zum ersten Höhepunkt des Zeltlagers wurde – und das Wochenende selbst ein voller Erfolg. „Alle haben Spaß daran. Wir nutzen das auch als Vorbereitung auf das Kreiszeltlager in vier Wochen“, führte der Kirchweyher Jugendwart aus.

Insgesamt waren fünf Ortswehren mit eigenen Gruppen vertreten, nur die aus Erichshof und Melchiorshausen fanden nicht genug Jugendliche, um welche zu stellen. Die durften sich dann anderen Gruppen anschließen, um an den Wettbewerben teilzunehmen. Manche Ortswehren stellten dafür mehrere Gruppen, sodass das Teilnehmerfeld trotzdem gut gefüllt war. Bei bestem Zeltlagerwetter stand am Sonntag nach einem Spaß-Staffellauf am Morgen dann der eigentliche Höhepunkt auf dem Plan: Schlagball. Insgesamt 35 Partien waren für das Turnier angesetzt. Zum Abschluss kam es noch zu einem Betreuer-Duell. „Beim Schlagball geht es durchaus auch um Kompetenzen, die später für die Feuerwehr benötigt werden“, sagte Marc Bretsch und zählte auf: Sportlichkeit, Fitness, Teamgeist. Doch im Vordergrund habe selbstverständlich der Spaß gestanden. Apropos Betreuer: Die waren auch Teil einer Aufgabe für die Jugendlichen. Deren Fotos waren auf mehreren Zetteln auf dem Gelände verteilt. „Die Gruppen müssen rausfinden, wer es ist und Fragen beantworten“, schilderte Bertsch die Herausforderung, die dazu diente, sich untereinander besser kennenzulernen. Für die Jugendlichen war das nicht allzu schwierig. „Wir machen viel zusammen“, sagte Mark Childs von der Kirchweyher Jugendwehr. Die Atmosphäre solcher Treffen sei immer sehr gut.

Um das Zusammensein ging es auch beim Abendprogramm am Sonntag. Am Lagerfeuer aßen alle Teilnehmer Stockbrot, tauschten sich aus – und lernten sich eben kennen. Für die Versorgung mit leckerem Essen war übrigens die Feuerwehrtechnische Zentrale Barrien zuständig. Nach dem gemütlichen Abend und einer letzten Nacht im Zelt stand schließlich am Montag der Abbau an. Für Leon Semrau war das ein rundum gelungenes Wochenende. „Das Wetter hat extrem gut mitgemacht, wir hatten Spaß und die Wettbewerbe waren gut organisiert“, fasste er zusammen. Die Atmosphäre sei etwas familiärer und die Runde kleiner als beim Kreiszeltlager, meinte Kollege Mark Childs: „Es ist eine Abwechslung davor.“

Auch Jugendwart Marc Bretsch würde sich freuen, wenn es nicht wieder zwölf Jahre bis zum nächsten Gemeindezeltlager dauert. „Da kann sich jeder etwas überlegen, das wäre schön“, sagte er.


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Leserkommentare
Opferanode am 20.10.2019 15:14
@ Bunker
Bei Ihnen weiß ich nicht immer, ob Sie das ernst meinen, was Sie schreiben. Kann ja auch ironisch gemeint sein?
Wenn Sie von ...
alterwaller am 20.10.2019 15:01
INITIATIVEN !!!

Zu hoch, zu flach, zu breit, zu lang. Die Fenster passen nicht zum Umfeld und was ist mit begrünten Dächern ? Da wird ...