Gleichstellungsbeauftragte berichtet Renée Henke berät und vernetzt

Thedinghausen. Beratungsgespräche und Vernetzung, Veranstaltungen und Kurse - die Herausforderungen, die Renée Henke in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Thedinghausen zu bewältigen hat, sind vielfältig. Am Donnerstag, 2. Februar, legt sie dem Samtgemeinderat einen Tätigkeitsbericht der vergangenen fünf Jahre vor.
26.01.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Renée Henke berät und vernetzt
Von Lars Köppler

Thedinghausen. Beratungsgespräche und Vernetzung, Veranstaltungen und Kurse - die Herausforderungen, die Renée Henke in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Thedinghausen zu bewältigen hat, sind vielfältig. Am Donnerstag, 2. Februar, legt sie dem Samtgemeinderat einen Tätigkeitsbericht der vergangenen fünf Jahre vor.

Relativ konstant - zwischen 29 und 37 - sieht der Beratungsbedarf seit 2007 aus. Waren es damals 31 Frauen, die sich ratsuchend an Renée Henke wandten, so gab es im vergangenen Jahr 35 Gesprächsgesuche. Am häufigsten bei insgesamt 166 Beratungen, nämlich 39 Mal, ging es dabei um das Thema Trennung und Scheidung. In 28 Fällen wurde Henke mit der Frage um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf konfrontiert. Auch Fragen zu Krisen und Konflikten sowie Sozialberatung (20), Existenzgründung und Berufliches (19), Alleinerziehung und Netzwerksuche (13) sowie Schwangerschaft und Elternzeit (11) standen bei den Frauen hoch im Kurs. "Die Grenze von Gleichstellungsberatung und Sozialberatung ist fließend. Im Vordergrund steht häufig eine persönliche Krise", weiß Renée Henke zu berichten.

Zu den Exoten im Beratungsreigen zählten indes Themen wie Sexualität und Verhütung (4) sowie familienfreundliches und Mehrgenerationenwohnen, die nur einmal nachgefragt waren. Zum Glück nur in einem Fall musste sich Renée Henke mit dem heiklen Thema Stalking auseinandersetzen. Mit regelmäßigem Austausch, Arbeitstreffen und Veranstaltungen hat die Gleichstellungsbeauftragte zudem für eine bessere Vernetzung von Gruppen und Institutionen im Landkreis gesorgt. Dazu gehören die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten, das Frauenbündnis Internationaler Frauentag, die Emjula Mädchenarbeitsgruppe, der Kreisfrauenrat, die Kreisvolkshochschule und die Thedinghauser Gudewill-Oberschule.

Zudem wurden unter ihrer Regie Fortbildungsprogramme für Mitarbeiterinnen der Kommunalverwaltung in Zusammenarbeit mit allen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis aufgelegt. Auch die Teilnahme am Mentoring-Programm "Politik sucht Frauen" zur Gewinnung von Frauen für die Kommunalpolitik hat Renée Henke ermöglicht. Großes Gewicht legte sie außerdem auf die Organisation von Veranstaltungen und Kursen.

Im vergangenen Jahr beteiligte sich Renée Henke am Gelingen des Internationalen Frauentages. Auch in den Vorjahren standen Seminare und Veranstaltungen zu Themen wie Krebserkrankungen, Screening, Zeitmanagement und Kaiserschnitt auf der Agenda der Thedinghauser Gleichstellungsbeauftragten.

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