Retter helfen mehr als 1100 Menschen in Not

Cuxhaven (wk). Mehr als 1100 Menschen haben 2010 ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben den deutschen Seenotrettern zu verdanken gehabt. Bei 2044 Einsätzen wurden dabei 110 Menschen aus unmittelbarer Not gerettet. Diese Zahlen teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gestern in Cuxhaven mit. 82 Schiffe oder Sportboote wurden vor dem Untergang bewahrt. "Ich ziehe den Hut vor den Leistungen dieser Männer, die bei ihrer Arbeit ihr Leben riskieren", sagte Uwe Friedrichsen. Der Schauspieler ist dieses Jahr Botschafter der DGzRS.
26.01.2011, 05:00
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Von WESER-KURIER

Cuxhaven (wk). Mehr als 1100 Menschen haben 2010 ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben den deutschen Seenotrettern zu verdanken gehabt. Bei 2044 Einsätzen wurden dabei 110 Menschen aus unmittelbarer Not gerettet. Diese Zahlen teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gestern in Cuxhaven mit. 82 Schiffe oder Sportboote wurden vor dem Untergang bewahrt. "Ich ziehe den Hut vor den Leistungen dieser Männer, die bei ihrer Arbeit ihr Leben riskieren", sagte Uwe Friedrichsen. Der Schauspieler ist dieses Jahr Botschafter der DGzRS.

Schwerpunkt der Arbeit war die niedersächsische Nordseeküste mit 715 Einsätzen. An der Nordsee vor Schleswig-Holstein kamen die Retter 241-mal zum Einsatz. An der dortigen Ostseeküste waren es 652 Einsätze und vor Mecklenburg-Vorpommern 435 Alarmfahrten.

Ähnlich wie das Einsatzvolumen der 61 Rettungskreuzer und -boote bewegte sich auch das Spendenaufkommen für die DGzRS auf Vorjahresniveau. Insgesamt rechnet Geschäftsführer Bernd Anders mit rund 18 Millionen Euro Spenden. Von dem Geld wird die Arbeit der Seenotretter sowie der Bau neuer Rettungskreuzer finanziert. Ein neuer 20-Meter-Kreuzer soll im Frühjahr in Büsum stationiert werden.

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