Vilsen Handball-Frauen schaffen es so eben in die dritte Pokalrunde Rettung in letzter Minute

Bruchhausen-Vilsen. Lange mussten die Handballerinnen des Landesligisten HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf zittern. Dank eines Doppelpacks von Anna-Lena Gräb am Ende der Partie gewannen sie bei der SG Findorff Bremen jedoch mit 24:23 (11:12) und zogen damit in die dritte Runde des BHV-Pokals ein.
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Von christine leska-ottensmann

Bruchhausen-Vilsen. Lange mussten die Handballerinnen des Landesligisten HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf zittern. Dank eines Doppelpacks von Anna-Lena Gräb am Ende der Partie gewannen sie bei der SG Findorff Bremen jedoch mit 24:23 (11:12) und zogen damit in die dritte Runde des BHV-Pokals ein.

Die Gastgeberinnen waren bei weitem nicht komplett, während der HSG nur Tatjana Wolters und Jeanette Eiskamp fehlten. Dennoch fanden die Vilserinnen nicht gut ins Spiel. Bis zum 7:7 in der 20. Minute 'gab es bei uns eine Menge Leerlauf', konstatierte HSG-Trainer Martin Eschkötter. 'Wir waren zu passiv, sind nicht gut in den Gegenstoß gekommen und haben uns einlullen lassen.' Die erste Führung gelang erst beim 9:8, als Laura Stern einen ihrer vier Siebenmeter verwandelte.

Direkt nach der Pause gerieten die Gäste mit 12:15 in Rückstand. 'Bis zu diesem Zeitpunkt hat uns Tanja Krogemann sehr starke Probleme bereitet', erklärte Esch-kötter. Die Regionalliga-erfahrene Schwester der HSG-Torfrau Bianca Krogemann erzielte bis dahin 13/4 Treffer. 'Wir haben sie dann kurz gedeckt, womit die Findorferinnen erst einmal nicht klar kamen', verriet der HSG-Coach. Innerhalb von fünf Minuten drehten die Vilserinnen den 12:15-Rückstand in einen 17:15-Vorsprung. Diesen bauten sie bis zur 49. Minute auf 22:18 aus. 'Eigentlich hätte man schon einen Haken hinter diese Partie machen können. Leider haben wir dann einige unnötige Zeitstrafen kassiert, was die Bremerinnen ins Spiel zurückgebracht hat', ärgerte sich Eschkötter. Beim 22:23 sah er dann die Felle davonschwimmen. Anna-Lena Gräb gelang jedoch der Aus-gleich (55.), und in der Schlussminute verwandelte sie einen Tempogegenstoß zum 24:23. Ein paar Sekunden mussten die Vilserinnen noch zittern, ehe der Einzug in die

dritte Pokalrunde feststand.

Vilsen: Krogemann - Werner (3), Lara Rajes (5), Köhnemann, Jülke, Stern (5/4), Warninck (5/1), Gräb (2), Brockmüller (4), Lena Rajes, Igwerks.

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