Bei Sandstedt auf Grund gelaufener Frachter

"Rubina" erfolgreich freigeschleppt

Der am Donnerstagabend bei Sandstedt auf Grund gelaufene Frachter "Rubina" ist am Freitagvormittag freigeschleppt worden. Der Frachter wurde zurück ins Fahrwasser bugsiert, teilte die Wasserschutzpolizei mit.
28.08.2020, 15:34
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"Rubina" erfolgreich freigeschleppt

Derzeit liegt die „Rubina“ an einem Kai im Hafen von Brake. Die Seeberufsgenossenschaft in Hamburg erließ ein Auslaufverbot, weil das Schiff Grundberührung hatte.

Sina Schuldt/dpa

Mit Hilfe von vier Schleppern ist am Freitagvormittag der Frachter „Rubina“ auf der Weser freigeschleppt worden. Das 180 Meter lange Schiff war am Donnerstagabend bei Sandstedt (Landkreis Cuxhaven) auf Grund gelaufen. Ein erster Freischleppversuch war wegen des Niedrigwassers fehlgeschlagen. Am Freitagvormittag sei es dann gelungen, das Schiff wieder ins Fahrwasser zu bugsieren, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.

Derzeit liegt die „Rubina“ an einem Kai im Hafen von Brake. Die Seeberufsgenossenschaft in Hamburg erließ ein Auslaufverbot, weil das Schiff Grundberührung hatte. Die „Rubina“ solle nun vermutlich von Tauchern auf mögliche Schäden am Rumpf untersucht werden, so der Polizeisprecher. Von einem Wassereinbruch habe die Crew aber nichts berichtet. Zudem müsse die Ruderanlage repariert werden. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

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Die Polizei geht nach bisherigen Erkenntnissen von einem technischen Defekt als Ursache aus. Nach Angaben der beiden Lotsen, die an Bord des Schiffes waren, gab es kurz vor dem Aufgrundlaufen Probleme mit der Hydraulikanlage. Das Schiff fährt unter portugiesischer Flagge, ist mit Stahl beladen und war am Donnerstag gegen 19.00 aus dem Bremer Hafen mit Ziel USA ausgelaufen. (dpa)

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