Stadtrat Achim wählt Nachfolger von Rainer Ditzfeld Rüdiger Dürr ist neuer Stellvertreter

Achim hat einen neuen stellvertretenden Bürgermeister: Rüdiger Dürr. Bei der öffentlichen Ratssitzung wurde das Ehrenamt nach dem CDU-Austritt Rainer Ditzfelds jetzt neu vergeben. Mit nur einer Gegenstimme wählte der Rat den Christdemokraten Rüdiger Dürr zu dessen Nachfolger.
17.05.2014, 00:00
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Rüdiger Dürr ist neuer Stellvertreter
Von Esther Nöggerath

Achim hat einen neuen stellvertretenden Bürgermeister: Rüdiger Dürr. Bei der öffentlichen Ratssitzung wurde das Ehrenamt nach dem CDU-Austritt Rainer Ditzfelds jetzt neu vergeben. Mit nur einer Gegenstimme wählte der Rat den Christdemokraten Rüdiger Dürr zu dessen Nachfolger.

Rüdiger Dürr, stellvertretender Ratsvorsitzender und Vorsitzender des Achimer CDU-Stadtverbandes, ist der neue stellvertretende Bürgermeister von Achim.

Nach dem Austritt von Rainer Ditzfeld aus der CDU und dem Verwaltungsausschuss gab der Bürgermeisterkandidat auch das Amt als stellvertretender Bürgermeister ab. Zehn Jahre hatte Ditzfeld das Amt inne, davon acht zusammen mit Uwe Kellner als Bürgermeister. Dieser bedankte sich für die Zusammenarbeit und das Engagement Ditzfelds und wünschte ihm für seinen weiteren Werdegang alles Gute.

Jetzt wurde das Amt vom Stadtrat neu besetzt. Als zweitstärkste Partei konnte die CDU einen Kandidaten für das Amt vorschlagen und Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Lichter schickte Rüdiger Dürr ins Rennen. Weitere Kandidatenvorschläge wurden nicht geäußert und in einer offenen Abstimmung wählte der Rat Dürr zum Nachfolger von Ditzfeld. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Fritz-Heiner Hepke stimmte als einziger gegen Dürr als Stellvertreter. Darüber hinaus gab es neun Enthaltungen bei der Abstimmung.

Dürr freute sich über das Ergebnis und die damit verbundene Aufgabe. „Das ist schon eine Ehre, gewählt zu werden“, sagte der Christdemokrat. Seit 25 Jahren leistet der Rentner bereits Ratsarbeit, seit 30 Jahren ist er für die Partei tätig. „Ich weiß, was ich kann – und was nicht“, sagte Dürr bei der Sitzung. Das Ehrenamt gehöre zu den Dingen, die er bewältigen könne. „Das ist in erster Linie ja eine rein repräsentative Aufgabe.“

Mit der Stelle als stellvertretender Bürgermeister ist auch ein hoher Zeitfaktor verbunden. Seit August ist der 66-Jährige in Pension. „Daher habe ich auch genug Zeit für das Amt, auch vormittags“, erklärte Rüdiger Dürr.

Er hoffe, dass er die Stadt in Zukunft würdig vertreten und repräsentieren werde. Dass Fritz-Heiner Hepke sich gegen seine Ernennung ausgesprochen habe, so vermutet der Christdemokrat, hänge vielleicht auch damit zusammen, dass das Vorhaben, eine Integrative Gesamtschule in Achim einzurichten, gescheitert sei. „Das war aber wahrscheinlich eine rein ideologische Entscheidung“, nimmt Rüdiger Dürr an.

Er werde nun sein Bestes für die bevorstehende Aufgabe geben und hoffe, dann auch Hepke davon überzeugen zu können, dass er die richtige Wahl für die ehrenamtliche Position gewesen ist.

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