Betrieb im Kreis Stade vorerst eingestellt Schlachthof darf wegen angeblicher Tierquälerei nicht mehr schlachten

Wegen des Verdachts auf Tierquälerei darf in einem Schlachthof im Kreis Stade bis auf weiteres nicht mehr geschlachtet werden. Das ordnete der Landkreis am Mittwoch an.
04.04.2019, 08:23
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Wegen des Verdachts auf Tierquälerei darf in einem Schlachthof im Kreis Stade bis auf weiteres nicht mehr geschlachtet werden. Das ordnete der Landkreis am Mittwoch in Abstimmung mit dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium in Hannover an. Das Ministerium war nach eigenen Angaben von Aktivisten der Soko Tierschutz alarmiert worden. Sie haben angeblich mit Videos dokumentiert, wie kranke Tiere mit Seilwinden erst zum Transport in Fahrzeuge und dann zur Schlachtung gehievt wurden.

Das Ministerium teilte mit, es habe Strafanzeige erstattet. Ministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) informierte den Agrarausschuss des Landtags über den mutmaßlichen Verstoß gegen das Tierschutzrecht. In den vergangenen Monaten hatte es bereits ähnliche Vorwürfe gegen Schlachtbetriebe in Bad Iburg, Oldenburg und in der Region Hannover gegeben. Otte-Kinast will über den Bundesrat erreichen, dass Schlachthöfe mit einer Kameraüberwachung ausgestattet werden. (lni)

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