Aschwarden, Rade und Harriersand

Über 250 Haushalte ohne Trinkwasser

Nach einem Rohrbruch sind Haushalte in den Ortschaften Aschwarden, Rrade und auf der Weserinsel Harriersand ohne Trinkwasser. Der Wasserverband hat einen Zapfhahn in Rade eingerichtet.
27.10.2020, 16:55
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Von Gabriela Keller
Über 250 Haushalte ohne Trinkwasser

Die Bürger müssen sich ihr Wasser von einem Hydranten in Rade holen.

Hubert Link

Schwanewede. In Aschwarden, Rade und Harriersand sitzen die Bürger seit Dienstag auf dem Trockenen. Wie der Wasser- und Abwasserverband (WAV) Osterholz mitteilt, ist die Trinkwasser-Versorgung in den drei Ortschaften gestört. Ursache ist demnach ein Rohrbruch einer größeren Ortsnetzleitung des Wasserverbandes Wesermünde in Sandstedt-Wurthfleth.

Laut Stefan Giese, technischer Leiter des WAV, fließt seit Dienstagmorgen 9 Uhr kein Wasser mehr aus den Hähnen. Betroffen sind nach seinen Angaben insgesamt 250 bis 300 Haushalte.

Zur Notversorgung der drei Ortschaften hat der WAV eine Entnahmestelle für Trinkwasser in der Ortschaft Rade, auf Höhe der Rader Straße Nr. 5, bereitgestellt. An einem Hydranten mit Zapfhahn können die Bürger Wasser holen.

Aschwarden, Rade und Harriersand gehören seit 1. Januar 2014 zum Gebiet des Wasser- und Abwasserverbandes Osterholz. Damals übernahm der WAV das Trinkwasser-Netz für die drei Ortschaften vom damaligen Wasserversorgungsverband Wesermünde-Süd. Das Trinkwasser bezieht der WAV laut Stephan Giese derzeit noch vom Wasserverband Wesermünde.

Der kümmert sich jetzt auch darum, das aktuelle Problem zu beheben. Der Wasserverband Wesermünde arbeite mit Hochdruck an der Reparatur der defekten Leitung, teilt der WAV mit. Laut Stefan Giese befindet sich die Bruchstelle auf der Landstraße in Wurthfleth. Der Rohrbruch sei nicht bei Bauarbeiten entstanden.

"Aufgrund der schwierigen Lage der Leitung wird die Reparatur voraussichtlich einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen", heißt es vonseiten des WAV. Der Wasser- und Abwasserverband Osterholz ging am Dienstag "nach vorsichtiger Einschätzung" davon aus, dass die Trinkwasserversorgung bis zum Ende des Tages wiederhergestellt werden könne." Eine verbindliche Aussage könne jedoch nicht getroffen werden, hieß es.

Einen Hinweis an die betroffenen Verbraucher gibt der WAV auch: „Nach der Versorgungsunterbrechung können sich Lufteinschlüsse im Rohrleitungssystem befinden. Öffnen Sie vorsichtig einen Wasserhahn, damit eventuell vorhandene Luft aus dem Rohrleitungssystem entweichen kann.“

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