Kaffeerösterei in Bücken

So wird Kaffee in einem Familienbetrieb geröstet

Die Kaffeerösterei und Kakao-Manufaktor Catucho in Bücken bei Hoya ist ein echter Familienbetrieb. In unserer Fotostrecke zeigen wir, wie dort Kaffee geröstet wird und was es mit dem „First Crack“ auf sich hat.
05.04.2020, 15:48
Lesedauer: 1 Min
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Von Louis Kellner (Fotos) und Jörn Dirk Zweibrock (Text)

Es geht doch nichts über den Geruch von Kaffeebohnen. Der steigt den Besuchern sofort in die Nase, wenn Laura Eckhardt die Kaffeesäcke öffnet. 2006 hat ihre Mutter Ulrike Eckhardt ihre Kaffeerösterei und Kakao-Manufaktor Catucho in Bücken bei Hoya eröffnet. Laura Eckhardt ist 2014 in den Betrieb eingestiegen.

Bevor die von Hand gepflückten Kaffeekirschen in Deutschland ankommen, werden sie erst noch von den Kaffeebäuerinnen gewaschen und geschält, später in 1200 bis 1900 Metern Höhe von der honduranischen Sonne getrocknet. Die Bohnen verändern bei 170 Grad ihre Farbe. Vorher sind sie grün", erklärt Laura Eckhardt und wartet auf den magischen Moment beim Kaffeerösten – den sogenannten "First Crack". Ein Geräusch, das jeder kennt, der schon einmal selbst Popcorn hergestellt hat. Bei 202 bis 204 Grad knackt es in der Regel zum ersten Mal. Erst danach entscheidet sich, ob der Kaffee auch nach Kaffee schmeckt, ob sich die 800 Aromen voll entfalten können.

Als die Bohnen schließlich bei gedrosselter Temperatur zum zweiten Mal zu knacken beginnen, eilt sie zum Röster, öffnet die Klappe. Das zweite Knacken ist ein untrügliches Signal dafür, dass die Arabica-Bohnen fertig geröstet sind. Nacheinander plumpsen die inzwischen dunkelbraun gefärbten Bohnen aus dem Röster in die Kühlung.

In unserer Fotostrecke zeigen wir Ihnen, den Prozess des Kaffeeröstens, werfen einen Blick in das kleine Geschäft in Bücken bei Hoya und erklären, in welcher Verbindung Familienbetrieb und die Mayagöttin stehen.

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