Klassische Philharmonie Nordwest Sopranistin beim „Champagnergalopp“

Die lyrische Koloratursopranistin Marie-Christine Haase tritt am Sonntag, 5. Januar, beim Neujahrskonzert mit der Klassischen Philharmonie Nordwest auf. Los geht es um 16 Uhr auf Gut Varrel.
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Sopranistin beim „Champagnergalopp“
Von Micha Bustian

Stuhr-Varrel. Schon das Motto hat etwas Spritziges. Wenn die Klassische Philharmonie Nordwest am Sonntag, 5. Januar, zu ihren Neujahrskonzerten bittet, lautet die Überschrift „Champagnergalopp“. Leicht, locker, mit Tempo – so soll es klingen ab 16 Uhr auf dem Gut Varrel. Und für die Besonderheit – immerhin gibt es Champagner ja nicht jeden Tag – sorgt die deutsche Ausnahmesopranistin Marie-Christine Haase. Unter der Leitung von Chefdirigent Ulrich Semrau wird die Sopranistin, die seit einigen Jahren zu den Spitzen ihres Fachs zählt, Arien aus der „Fledermaus“ und den „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Strauss singen.

Im ersten Teil des Programms wird Marie-Christine Haase die Arie der Königin der Nacht aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ sowie weitere Arien von Wolfgang Amadeus Mozart, Gaetano Donizetti und Vincenzo Bellini zu Gehör bringen. Instrumental unterstützt von der im Landkreis Diepholz heimischen Klassischen Philharmonie Nordwest. „Uns verbindet eine lange Freundschaft“, erzählt Ulrich Semrau. „2007 sang sie als junge Studentin in unserer Produktion von Humperdincks Märchenoper ,Hänsel und Gretel‘ das Sand- und Taumännchen. Schon damals war ich fasziniert von ihrer Stimme und ihrer Ausstrahlung. Sie nun jetzt als reife Künstlerin erleben zu dürfen, wird ein besonderes Erlebnis sein.“

Die lyrische Koloratursopranistin Marie-Christine Haase wuchs im Landkreis Rotenburg in Niedersachsen auf, hat ihre Basis noch immer dort, genauer: in Vorwerk. Sie studierte im künstlerischen Hauptfach Gesang an der Hochschule für Künste in Bremen. Nebenfach: Klarinette. Durch ihre rege Konzerttätigkeit und frühe hochschulinterne Bühnenerfahrungen gelang der Sopranistin bereits 2011 der Sprung auf die Opernbühne. Über die Etappen Eutin und Bremerhaven erlangte sie ihr erstes Festengagement an den Städtischen Bühnen Osnabrück. Für die Rolle der Eurydike in der Offenbach-Operette „Orpheus in der Unterwelt“ wurde Haase 2013 in der Zeitschrift Opernwelt als Nachwuchskünstlerin des Jahres nominiert. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist die Sopranistin Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz. In der Spielzeit 2017/2018 war sie unter anderem in „Saul“ und den Wiederaufnahmen von „Norma“ und „Carmina Burana“ zu erleben. Für die Saison 2018/2019 zog es das Nordlicht zurück nach Bremerhaven. Am dortigen Stadttheater ist Marie-Christine Haase als Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ zu sehen.

Die Klassische Philharmonie wird das Programm im ersten Teil mit Kompositionen von Mozart, Jacques Offenbach, Amilcare Ponchielli und Johannes Brahms ergänzen. Nach der Pause wird es mit den Klassikern von Johann Strauss einen musikalischen Jahresbeginn nach Maß geben. Auf dem Programm stehen neben „An der schönen blauen Donau“ auch wieder der „Kaiserwalzer“ und die „Tritsch-Tratsch-Polka“. Doch eines überwiegt für den Syker Ulrich Semrau alles: „Ich freue mich ganz besonders auf das Konzert mit Marie-Christine Haase.“ Am 5. Januar ab 16 Uhr wird das Neujahrskonzert im Gut Varrel (An der Graft; Zufahrt über Parkplatz Varreler Feld) wie auch auch schon zuvor ab 11.30 Uhr im Konzertsaal der Kreissparkasse Syke, Am Mühlendamm 4, aufgeführt. Eintrittskarten kosten 18 Euro, ermäßigt 15 Euro. Es gibt die Tickets im Bremer Pressehaus und allen regionalen Geschäftsstellen des WESER-KURIER. Weitere Gelegenheiten ergeben sich am Sonnabend, 11. Januar, ab 19 Uhr im Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in Twistringen und am Sonntag, 12. Januar, ab 17 Uhr in der Kirche in Lunsen.

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