Entscheidung in der Warteschleife Spielhalle in Borgfeld wird erneut geprüft

Mit dem Thema Spielhalle in Borgfeld wird sich die Städtische Baudeputation erst wieder im kommenden Jahr befassen. Voraussichtlich in der Februar-Sitzung, so ist aus der Baubehörde zu hören.
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Spielhalle in Borgfeld wird erneut geprüft
Von Petra Scheller

Borgfeld. Mit dem Thema Spielhalle in Borgfeld wird sich die städtische Baudeputation erst wieder im kommenden Jahr befassen. Das teilt der Sprecher der Bausenatorin, Jens Tittmann, auf Nachfrage mit. „Der nächstmögliche Zeitpunkt ist voraussichtlich die Sitzung im Februar“, heißt es aus der Baubehörde. Bis dahin wolle Senatorin Maike Schäfer prüfen lassen, welche rechtliche Handhabe ihre Behörde hat, um den Bau einer Spielhalle am Krögersweg zu stoppen.

Wie berichtet hatte die Bremer Baudeputation die Senatorin im November aufgefordert, eine sogenannte Veränderungssperre in dem Mischgebiet am Krögersweg zu verhängen. Danach dürften in dem Gebiet um den Krögersweg vorerst keine Umbaumaßnahmen, keine Neubauten und auch keine Abrissarbeiten genehmigt werden. Gleichzeitig wurde der Senatorin vorgeschlagen, einen sogenannten Planaufstellungsbeschluss vorzulegen. Dieser könnte der erste Schritt für die Erstellung eines neuen Bebauungsplans sein. Der Bau einer Spielhalle im Borgfelder Ortskern wäre dann vom Tisch.

Ob sich das Vorhaben realisieren lasse, müsse eingehend geprüft werden, so Sprecher Tittmann. Mit dem Fall, ob in einem ehemaligen Friseursalon in Borgfeld eine Spielhalle eröffnet werden darf, beschäftigt sich die Behörde seit über einem Jahr. Das Bauordnungsamt hatte ursprünglich den Umbau des Erdgeschosses im Haus Krögersweg 7 zur Spielhalle abgelehnt, nach Widerspruch des Antragstellers aber genehmigt. Diese Genehmigung wurde wieder zurückgezogen. Der Anwalt des Spielhallenbetreibers hat gegen diese Entscheidung beim Verwaltungsgericht geklagt. Ein Urteil soll demnächst vorliegen.

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