Fall Daniel S. aus Kirchweyhe Staatsanwältin wird ärgerlich

Kirchweyhe. Im Fall Daniel S. aus Kirchweyhe droht die Staatsanwaltschaft Zeugen mit Verfahren, wenn sie sich weigern Antworten zu geben.
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Weil er sich wenig auskunftsfreudig und auffällig erinnerungsschwach präsentierte, hat ein 24-jähriger Zeuge im Fall Daniel S. heute vor dem Landgericht Verden den Ärger der Staatsanwaltschaft auf sich gezogen.

Er hatte zunächst angegeben, die Umstände des gewaltsamen Todes des Weyher Streitschlichters nicht genau beobachtet zu haben. Zudem wollte er von dem Angeklagten vor der Tat am Kirchweyher Bahnhof nie gehört und sich mit seinem Begleiter nach den Ereignissen am 10. März nicht über diese ausgetauscht haben. Zweifel an seinen Angaben bestanden, weil besagter Freund durchaus weit mehr mitbekommen und bereits vor Gericht davon erzählt hatte.

Erst als dem nun geladenen Zeugen eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft mit einem Verfahren drohte, revidierte er seine Aussage schließlich in diesen Punkten. Er begründete seine Zurückhaltung mit „großer Angst“, die er damals verspürt habe. Auch würde ihn der Zeugenstand einschüchtern. Er bestritt aber, vor dem Prozess bedroht worden zu sein. Und von angeblichen Anrufen bei seinen Eltern sowie einem oft vor dessen Lokal gesehenen Auto wisse er nichts.

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