Stadtradeln

Tüchtig in die Pedale treten

Der Stadtradeln-Wettbewerb geht ab Montag, 25. Mai, in die nächste Runde. Syke, Bassum, Twistringen, Stuhr und Weyhe rufen als Win-Region gemeinsam zum Mitmachen auf.
06.05.2020, 18:33
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Von Sarah Essing
Tüchtig in die Pedale treten

Am 25. Mai startet das Stadtradeln in die nächste Runde. Syke, Bassum, Twistringen, Weyhe und Stuhr rufen als Win-Region gemeinsam zum Mitmachen auf.

Vasil Dinev

Syke. Twistringen ist zum ersten Mal dabei, Bassum, Stuhr und Syke sind „Wiederholungstäter“, und die Gemeinde Weyhe macht nach einer Pause wieder mit. Alle fünf Kommunen der Win-Region sind in diesem Jahr beim Stadtradeln am Start. „Wir wollen als Win-Region zusammenstehen und gemeinsam Stadtradeln“, sagte Sykes Bürgermeisterin Suse Laue bei der Vorstellung der Aktion vor dem Syker Rathaus. Los geht es am Montag, 25. Mai. Bis Sonntag, 14. Juni, zählt dann wieder jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer.

Der Stadtradeln-Wettbewerb wurde ins Leben gerufen, um mehr Menschen für das Radfahren zu gewinnen – zugunsten ihrer Gesundheit, aber vor allem auch für den Klimaschutz. Jeder geradelte Kilometer spart CO2 ein, und das tut der Umwelt gut. Die Teilnahme am Stadtradeln soll Bürger daher überzeugen, mehr Strecken, für die sie bisher das Auto nutzten – vor allem die kurzen –, mit dem Fahrrad zurückzulegen.

In diesem Jahr erhalte der Wettbewerb durch die Corona-Pandemie noch eine weitere Dimension, wie Suse Laue betonte. „Radfahren ist auch unter Einhaltung der Hygieneregeln und des Abstandsgebots möglich.“ Man kann also selbst in Zeiten der gebotenen sozialen Distanz gemeinsam etwas tun und sich auch in Corona-Zeiten bewegen. Daher rufen die fünf Kommunen zur Teilnahme auf, trotz oder gerade auch wegen Corona.

Mitmachen kann jeder. Geradelt werden soll zwar in Teams – in Corona-Zeiten darf ein Team maximal aus zwei Personen bestehen – doch es gibt auch ein offenes Team, für das sich jeder mit einem Fahrrad anmelden kann. Die Registrierung erfolgt online unter www.stadtradeln.de. Einfach in der Suchmaske die passende Stadt oder Gemeinde eingeben, schon landet man auf der richtigen Seite. Dort kann man sich anmelden und dann immer die geradelten Kilometer eintragen. „Man kann sich zudem eine App runterladen, die zählt gleich die Kilometer“, verraten Sykes Stadtradeln-Koordinatorinnen Ilsemarie Hische und Kathrin Wilken. Auf der Internetseite ist zudem einsehbar wie viele Kilometer bereits geradelt und wieviel CO2 damit eingespart wurde. Jede Stadt, jede Gemeinde stellt zudem einen sogenannte Starradler. Diese dürfen in den drei Wochen, die der Wettbewerb läuft, weder das Auto noch Busse generell nutzen. Für Syke will Andreas Schmidt in die Pedale treten. „Dienstlich wird das etwas schwierig“, gibt der Kriminalhauptkommissar zu, dennoch hat er sich als Ziel vorgenommen, 750 Kilometer zu radeln. Das habe er im letzten Jahr erreicht, das peile er wieder an.

Für Twistringen geht der Erste Stadtrat Harm-Dirk Hüppe an den Start. Er peilt die 700 Kilometer-Marke an. Und auch Stuhr habe bereits einen „passionierten Radfahrer“ für den Posten gewinnen können, wie Stephan Korte bekannt gab. Stadtplaner Christian Strauß wird sich in den Sattel schwingen. „Das habe ich vor drei Jahren schon mal gemacht“, freut er sich auf eine Wiederholung. Noch auf der Suche nach einem Starradler sind hingegen Bassum und die Gemeinde Weyhe. Aber auch Bassums Stadtradeln-Koordinatorin Susanne Vogelberg und Weyhes Bürgermeister Frank Seidel sind sicher, dass sich noch jemand finden wird. Noch sind es ja 18 Tage bis zum Start. Dazu müsse aufgrund der Corona-Lage in diesem Jahr auf ein gemeinsames Losradeln verzichtet werden, wie die Kommunalvertreter bekannt gaben. Dennoch hoffen sie auf zahlreiche Teilnehmer.

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