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Lausbub lockt mit Wintergarten

Karin Neukirchen-Stratmann 27.06.2015 0 Kommentare

Gasthaus Uhlhorn
Seit 20 Jahren können Gäste nun schon sonnige Stunden in Gerd Uhlhorns Wintergarten verbringen. Gäste können darin zwischen kleinen und großen Gerichten wählen oder einfach ein Bier vom Fass, Weizen, Wein oder eine der zahlreichen Spirituosen trinken. (Udo Meissner)

Ein Filou ist landläufig ein „Lausbub“. Ob das auf Gastwirt Gerd Uhlhorn aus Asendorf zutrifft, wissen wir nicht, aber immerhin hat er sein Bistro Filou genannt. „Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, wer die Idee mit dem Namen hatte, aber ich fand ihn gleich gut“, so der Wirt. In Asendorf an der B6 betreibt Gerd Uhlhorn seit vielen Jahren Uhlhorns Gasthof und das Bistro Filou mit dem Werbeslogan „Versuch’s mal mit Gemütlichkeit“.

Und das stimmt, denn ein großer Wintergarten lädt schon von Weitem zum Verweilen ein. Freundlich ist die Atmosphäre im Wintergarten, helle Fliesen und helles Holz unterstreichen den Charakter, viele große Grünpflanzen wecken zudem das Gefühl, eigentlich im Freien zu sitzen. Die große Kastanie vor dem Wintergarten unterstreicht das „Draußen-Gefühl“. Die Karte verspricht passend zum Bistro die entsprechenden Gerichte, von Suppen über Vorspeisen, Salaten und Baguettes bis zu warmen Leckereien und deftigen Hauptgerichten. An Gerichte für die Kleinen wie auch für Vegetarier hat Gerd Uhlhorn ebenfalls gedacht.

Wir bestellen als Vorspeise eine Käsecremesuppe mit Kochschinkenstreifen und Croutons für 3,50 Euro und frische Champignons mit Knoblauch-Dressing und Baguette für 5,50 Euro. Die Suppe kommt sehr cremig daher, die Croutons sind knusprig, ein rundum gelungener Auftakt. Das gilt auch für die Champignons, die mit Zwiebeln gebraten wurden. Dazu die würzige Soße, ein paar Oliven und frische Paprikastreifen – alleine von diesem Teller könnte man auch schon durchaus satt werden.

Gerd Uhlhorn, gelernter Hotelkaufmann, übernahm den Gasthof am 1. Juli 1988. „Es ist mein Elternhaus, der Hof stammt von 1824, wie man am Balken an der Hofseite zum Parkplatz noch nachlesen kann.“ Früher war es ein Bauernhof mit kleiner Schankstube, im Laufe der Jahre wurde die Landwirtschaft immer weniger, die Gaststube ausgebaut. Gelernt hat Gerd Uhlhorn im Grünen Jäger in Verden, und bis heute bestehen Kontakte zu früheren Arbeitskollegen. 1988 dann übernahm er die Geschäfte zu Hause und baute die Gastronomie weiter aus. Bis dahin gab es einen kleinen Schankraum, mehrere Clubräume und einen großen Veranstaltungssaal, was auch heute noch alles betrieben wird. „Im Saal können 250 Personen feiern“, so Gerd Uhlhorn. Auch ein schöner Sommergarten gehört zum Gasthof, das Besondere aber ist der Wintergarten. „Heinrich Bomhoff hat einmal gesagt ,Gehst Du nicht mit der Zeit, gehst Du mit der Zeit’, das habe ich mir gemerkt.“

1995 entstand die Idee für eine Veränderung, ein Architekt machte schließlich den Vorschlag für den Wintergarten, der am 16. März 1995 eingeweiht wurde. Heute kann man darin zwischen kleinen und großen Gerichten wählen, oder einfach ein Bier vom Fass, Weizen, Wein oder eine der zahlreichen Spirituosen trinken. Wir bestellen, obwohl schon ziemlich gesättigt, noch einen Hauptgang, bestehend aus gebackenem Camembert mit Sahnemeerrettich, Preiselbeeren, frittiertem Rucola, Toast und Butter für sieben Euro und Schweineschnitzel mit frischen Champignons, Zwiebeln und Bratkartoffeln für neun Euro.

Der gebackene Camembert, ein beliebter Klassiker, der inzwischen auf vielen Speisekarten verschwunden ist, kommt knusprig aus der Küche, der frittierte Rucola passt prima zum Käse, und der Meerrettich in der Sahne ergänzt mit leichter Schärfe das Gericht. Das Schnitzel ist unter einem wahren Berg von Champignons kaum noch zu sehen, die Bratkartoffeln sind kross und in Speck gebraten, ein wirklich gelungener Genuss.

In der Küche wirbelt Gerd Uhlhorns Frau Ilka, unterstützt von weiterem Personal. Eine umfangreiche Karte mit an spezielle Termine angepassten Genüssen vom Frühstücks-Büfett bis zum Oktoberfest, Hüttenzauber oder Martins-Gans-Essen ergänzen das Angebot. Außerdem gibt es Angebote zu den Märkten in Asendorf, dem Kartoffelfest und dem Erdbeer- und Weihnachtsmarkt.

Adresse und Öffnungszeiten:

Das Bistro Filou und der Gasthof haben Montag bis Sonnabend ab 17 Uhr, Sonntag ab 11 Uhr geöffnet. Ruhetag Dienstag und Mittwoch. Jeden zweiten Sonntag im Monat Brunch ab 10.30 Uhr. Adresse: Alte Heerstraße 23 in 27330 Asendorf, Telefon 05253/410.


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...