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Straßenflohmarkt Bramstedt
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Schnäppchen jagen für den guten Zweck

Peter Cordes 02.05.2019 0 Kommentare

Großer Andrang: Der Bremer Weg in Bramstedt wurde für Schnäppchenjäger zur Bummelmeile.
Großer Andrang: Der Bremer Weg in Bramstedt wurde für Schnäppchenjäger zur Bummelmeile. (Michael Braunschädel)

Bassum-Bramstedt. Den 1. Mai, in Deutschland anlässlich der Arbeiterbewegung als Tag der Arbeit oder auch Maifeiertag bekannt und zum gesetzlichen Feiertag bestimmt, nutzt jeder anders. So gibt es Menschen, die diesen Tag nutzen, um sich an politisch organisierten Demonstrationen zu beteiligen, oder auch einfach nur froh sind, einen zusätzlichen arbeitsfreien Tag zum Ausschlafen erhalten zu haben. Einige dieser Menschen nutzen diesen Tag aber auch, um über den Flohmarkt, den gut 500 Meter langen Bremer Weg in Bramstedt entlang zu schreiten, zu stöbern, handeln oder ganz einfach nur ein Schnäppchen zu machen. Zum sechsten Mal hatte das Organisationsteam um Ulla Mally, Sabine Müller, Peter Teske, Uta Rücker und Claudia Kemper diese Veranstaltung auf die Beine gestellt.

„Genießen trockenes Wetter“

„Nachdem der Flohmarkt im vergangenen Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen war, freuen und genießen wir heute das eher trockene Wetter„, berichtete Claudia Kemper von den Tagesanfängen. Nach tagelangen Vorbereitungen war sie seit sechs Uhr im Einsatz. Die ersten der insgesamt mehr als 70 Verkaufsstandbesitzer bauten auch schon ab 7 Uhr ihre Handelssachen gut sichtbar auf, um beim offiziellem Start ab 10 Uhr handeln und verkaufen zu können. „Den Anbietern bereitet es große Freude, am 1. Mai in Bramstedt zu sein“, so Kemper. „Es treffen sich hier mittlerweile traditionsgemäß schon viele zu Bekannten gewordene Menschen.“

Die Organisatorin berichtete weiter, dass die Händler ihr Standgeld gerne zahlen würden, da alle wissen würden, dass die Überschüsse einem guten Zweck dienen. Der Erlös aus dem Reststandgeld sowie dem Kaffee-, Kuchen- und Grillwürstchenverkauf auf dem Eckgrundstück am Bremer Weg fließen in die Kasse der Hospizgruppe Bassum. Die Nachbarn bringen sich durch Kuchenspenden immer besonders mit ein. Der Hobbyangler und Betreiber des Räucherforellenstandes, Klaus de Vries, am gegenüberliegenden Ende des Bremer Weges "rundet den Spendenbetrag zum Ende des Marktgeschehens um 16 Uhr immer noch großzügig auf eine volle Summe auf“, so Claudia Kemper weiter. 

Damit die Kasse auch wirklich stimmte, ging Sabine Müller von Stand zu Stand, um zu kassieren. Für drei laufende Meter Standfläche waren fünf Euro zu zahlen. Jeder zahlte gerne diesen Preis und einige Anbieter hatten auch noch selbst gebackenen Kuchen als weitere Spende mitgebracht.

Die Verkäufe liefen bei den vielen Besuchern des Bremer Weges sehr gut. Stühle, Kochtöpfe, Insektenhäuser, Vogelhäuschen, Gestricktes und auch Trödel wechselten die Besitzer und wurden davongetragen. Stolz zeigte die kleine Emilia ihre gerade erworbene Kinderküche mit Herd und Spüle. Mama und Papa hatten das Spielzeug entdeckt, gehandelt und dann gekauft – zur großen Freude ihrer Tochter.

Zufrieden mit den Umsätzen zeigten sich auch die Thunderbolt-Cheerleader aus der Stadt Sulingen. Celina Renzelmann, Mira Renzelmann und Ronja Kübler hatten sich so richtig in Schale geworfen. Besonders fielen schon von weitem ihre großen roten Haarschleifen auf. „Die Reise nach Bramstedt hat sich für uns gelohnt“, erklärten die Drei übereinstimmend.

Am Stand von Hans-Joachim Krüger aus Syke betrachtete Edda Hillmann aus Stadt bei Sulingen sehr interessiert drei dort ausliegende Bilderrahmen. „Ich habe so kalte Finger, dass ich die Rahmen gar nicht richtig greifen kann“, beklagte sie sich. Sofort zauberte Hans-Joachim Krüger ein Paar Fingerhandschuhe aus einem weiteren Karton. „Probieren sie einmal, ob Ihnen dieses Paar passt und Ihre Finger wärmt. Wenn ja, betrachten Sie die Handschuhe als ein Geschenk des Hauses“, so Krüger, ohne auch nur die geringsten Profitgedanken zu haben.

Während das Kuchenbüfett von den Backwarengenießern stark belagert wurde, erfreute die Bramstedterin Eileen Skolik die Gäste mit den Klängen ihrer Querflöte. Eileen besucht die elfte Klasse des Gymnasiums in Syke und spielt außerdem noch Klavier und Saxofon. Gerne besserten die Besucher für das Gebotene das Taschengeld Eileens auf und legten ein kleines Geldstück in ihre Querflöten-Hülle, bevor es nach Hause ging.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?