Missionar Matthias Lüdemann referiert in Ritterhuder Gemeinde Tiefe Einblicke in das Leben in Bangladesh

Von Piet Fischer
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Von Piet Fischer

Ritterhude. Seit fast 30 Jahren feiert die St. Johannes Gemeinde in Ritterhude schon das Missionsfest. Am vergangenen Sonntag startete das Fest um 10 Uhr mit dem Gottesdienst. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus hielt dann der Missionar Matthias Lüdemann von der Liebenzeller Mission einen informativen Vortrag über Bangladesh. Hier war er zehn Jahre lang als Missionar tätig.

Am Anfang seines Vortrags gab er Ein-blicke in die traditionelle Kleidung der Bangladesher. Hier dominiert leichte Kleidung. Die Frauen tragen Saris, die bis zu sechs Meter lang sind oder die Burka. 'Da man in Bangladesh sehr verwurzelt in der Tradition ist, wird jedoch der Sari bevorzugt', so der Missionar. Die Männer tragen bevorzugt das Panjavi, ein leichtes Hemd über einer Wickelhose.

Kleidung hat für Bangladesh überhaupt eine sehr große Bedeutung, denn der größte Wirtschaftszweig des armen Landes ist die Textilindustrie. Zu den größten Kunden gehört etwa die Handelskette H & M. 'In Bangladesh ist Arbeitskraft sehr billig. Ein Textilarbeiter verdient ungefähr 30 Euro im Monat, davon kann ein Bengali nicht leben', so Matthias Lüdemann. 'Die Ursache für die Bevölkerungsexplosion ist dass Fehlen von Sozialgesetzen. Kinder sind hier die Altersvorsorge für die Eltern', erläuterte Matthias Lüdemann. Von den 160 Millionen Bengali sind 89 Prozent Muslime, neun Prozent Hinduisten und nur 0,3 Prozent Christen. Das Ziel der Liebenzeller Mission ist es, den Anteil der Christen durch Gemeindebauten zu erhöhen.

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