Geisterfahrer auf der Autobahn

Tödlicher Unfall auf der A1

Ein Geisterfahrer ist am Sonntag auf der Autobahn 1 unterwegs gewesen. Auf Stuhrer Gebiet kollidierte sein Fahrzeug mit dem einer Familie. Der Unfallverursacher wurde tödlich verletzt.
17.02.2019, 18:40
Lesedauer: 2 Min
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Von Stephen Kraut
Tödlicher Unfall auf der A1

Der Geisterfahrer wurde bei dem Unfall tödlich verletzt, die Familie zog zum Teil lebensgefährliche Verletzungen davon.

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Zu einem tödlichen Unfall aufgrund eines Geisterfahrers ist es am Sonntag um 14.35 Uhr auf der Autobahn 1 auf Stuhrer Gebiet gekommen. Das teilt die Autobahnpolizei jetzt mit. Demnach fuhr der 81-jährige Mann aus Ganderkesee an der Anschlussstelle Groß Ippener in Fahrtrichtung Osnabrück auf die Autobahn, bewegte sich selbst allerdings in Fahrtrichtung Hamburg. Mehrere Verkehrsteilnehmer hätten es noch geschafft, dem Mann auszuweichen.

Nach rund drei Kilometern, die der Geisterfahrer mit etwa 80 Stundenkilometern auf dem Überholstreifen – aus seiner Sicht der rechte Fahrstreifen – unterwegs war, stieß er dann mit dem Auto einer Familie frontal zusammen. Nach Angaben der Polizei wurde der Unfallverursacher dabei tödlich verletzt. Der Fahrer des anderen Wagens, ein 44-jähriger Bremer, sei in seinem Auto eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt worden. Auf dem Beifahrersitz befand sich eines seiner Kinder, das ebenfalls lebensgefährliche Verletzungen davontrug. Auf der Rückbank saßen die 38-jährige Frau des Fahrers und ein weiteres Kind. Auch die Frau erlitt lebensgefährliche Verletzungen, das Kind wurde schwer verletzt. Die lebensgefährlich verletzten Insassen wurden jeweils mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen, teilen die Beamten weiter mit. Das schwerverletzte Kind wurde mit einem Rettungswagen transportiert.

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Durch den frontalen Zusammenstoß wurden beide Autos über die Fahrbahn geschleudert und blockierten diese. Eine 35-Jährige aus Bremen habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können und kollidierte mit den beiden Wagen. Sie und ihr 39-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden ebenfalls mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Das zweite Auto, das sich der Unfallstelle näherte, war dann ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Ahlhorn. Die Beamten hätten die Unfallstelle sofort abgesichert, die Rettungsdienste verständigt und mit mehreren Verkehrsteilnehmern Erste Hilfe geleistet. Besonders die Ersthelfer wurden dem Polizeibericht zufolge von den Beamten lobend erwähnt.

Die Autobahn wurde ab dem Dreieck Stuhr in Fahrtrichtung Osnabrück vollständig gesperrt. Alle drei Fahrzeuge erlitten wirtschaftlichen Totalschaden, der mit etwa 25.000 Euro beziffert wird. Die Fahrbahn wurde zudem durch Betriebsstoffe verschmutzt und musste entsprechend gereinigt werden. Die Ortsfeuerwehr Groß Mackenstedt war mit vier Fahrzeugen und insgesamt 29 Einsatzkräften vor Ort. Die Fahrbahn konnte gegen 21.30 Uhr wieder freigegeben werden.

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