Heinrich Büntemeyer vom Fußball-Kreisligisten SV Bruchhausen-Vilsen ist unser Spieler der Woche Torschützen vom Dienst würdig vertreten

Bruchhausen-Vilsen. Wenn man viele Tore in der Fußball-Kreisliga bewundern möchte, ist man zurzeit beim Tabellenzweiten SV Bruchhausen-Vilsen sehr gut aufgehoben. Beim Sieg gegen den TSV Neubruchhausen konnte man drei Treffer der Gastgeber bestaunen. Meist ist Wilken Harf hierfür zuständig. Der fehlte diesmal allerdings urlaubsbedingt. Den Ausfall konnten die Vilser aber problemlos kompensieren, denn schließlich haben sie ja einen Heinrich Büntemeyer in ihren Reihen. Der traf doppelt, holte zudem den entscheidenden Elfer zum dritten Tor heraus und ist deshalb unser Spieler der Woche.
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Von Sven Hermann

Bruchhausen-Vilsen. Wenn man viele Tore in der Fußball-Kreisliga bewundern möchte, ist man zurzeit beim Tabellenzweiten SV Bruchhausen-Vilsen sehr gut aufgehoben. Beim Sieg gegen den TSV Neubruchhausen konnte man drei Treffer der Gastgeber bestaunen. Meist ist Wilken Harf hierfür zuständig. Der fehlte diesmal allerdings urlaubsbedingt. Den Ausfall konnten die Vilser aber problemlos kompensieren, denn schließlich haben sie ja einen Heinrich Büntemeyer in ihren Reihen. Der traf doppelt, holte zudem den entscheidenden Elfer zum dritten Tor heraus und ist deshalb unser Spieler der Woche.

Allein schon die Art und Weise, wie Büntemeyer seine Treffer erzielte, war das Eintrittsgeld wert. Beim ersten Streich zog der 29-jährige aus 25 Metern ab. Ein Schuss wie ein Strich. Unhaltbar für Neubruchhausens Torhüter Andre Weiland schlug der Ball im rechten Winkel ein (14.). Das zweite Tor ist ebenfalls als spektakulär einzuordnen. Wie so oft schnappte sich Büntemeyer die Kugel und trat zum Eckball auf der rechten Seite an. Optimal getroffen senkte sich der Ball über den perplexen Weiland hinweg direkt in die Maschen (56.). Da ließ es sich auch der Neubruchhauser Schlussmann nach dem Abpfiff nicht nehmen, Büntemeyer noch auf dem Platz zu seinem Kunstschuss zu gratulieren.

Und auch am dritten Vilser Torerfolg war Büntemeyer, der die Jugend des SV Werder Bremen durchlief und später noch für den SC Weyhe in der Oberliga und beim ASC Nienburg und TuS Syke kickte, maßgeblich beteiligt. Nach einem Fehler des Neubruchhauser Abwehrchefs Christian Meyer schaltete Büntemeyer blitzschnell um und war von Keeper Weiland nur noch per Foul zu stoppen. Weiland sah für sein Vergehen Rot. Tim Gödecke verwandelte den fälligen Foulelfmeter, wenn auch erst im zweiten Versuch (69.).

Etwas später verließ Büntemeyer, der aufgrund einer Zerrung angeschlagen in die Partie gegangen war, das Feld (81.). Für ihn kam Björn Wellmer. Zwar kamen die Gäste noch auf 3:2 heran, doch die Vilser schaukelten den Vorsprung über die Runden. 'Ich hatte mal wieder ein paar lichte Momente und konnte Wilken Harf erfolgreich vertreten. Wenn er fehlt, treffe ich halt', flachste der zweifache Schütze.

Dem schloss sich auch sein Coach Uwe Sieling gerne an. 'Endlich hat Heinrich mal wieder das gezeigt, was er kann', konnte sich Sieling einen Spruch nicht verkneifen, wohl wissend, welch wertvolle Rolle dieser in seinen Planungen spielt.

Dank des Sieges rückten die Vilser dem Tabellenführer SV Heiligenfelde bis auf drei Tore auf den Pelz. Der strauchelte nämlich unerwartet beim 1:1 gegen den Letzten TSV Brockum. Diese Kunde sorgte im Vilser Lager für weitere gute Stimmung. Obwohl die Sieling-Elf auf einem Aufstiegsplatz verweilt, tritt Büntemeyer auf die Bremse. 'Unser Saisonziel lautet ja nicht unbedingt Aufstieg. Wir wollen die jungen Leute akklimatisieren. In der nächsten Saison rücken einige hoffnungsvolle Talente aus der A-Jugend nach', verspricht sich Büntemeyer auch in Zukunft starken Zuwachs. Er selbst hat die Kreisliga mit ihren vielen Derbys richtig lieb gewonnen. ' Es macht doch mehr Spaß vor 200 oder 250 Zuschauern zu spielen, als die Duelle gegen die Nienburger oder Hannoveraner Teams, die hier keinen hinterm Ofen hervorlocken.

Viele Tore sollen nach Ansicht Büntemeyers auch weiterhin in Vilsen zu bestaunen sein. 'Vorne sind wir sehr gut besetzt. Komm einfach nach Vilsen, wenn du Tore sehen willst . . .'

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