Fotografien aus Tschernobyl

Verlassene Orte und von der Katastrophe gezeichnete Menschen

Verlassene Orte und Menschen, die von der Katastrophe gezeichnet sind. 35 Jahre nach Tschernobyl übersetzen die Bilder des Worpsweder Fotografen Rüdiger Lubricht das Unsichtbare ins Sichtbare.
23.04.2021, 09:13
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Von Lars Fischer

Mehr als ein Dutzend Reisen hat der Worpsweder Fotograf Rüdiger Lubricht in die Sperrzonen rund um Tschernobyl unternommen, um das Unzeigbare zu zeigen. Die Strahlung, die die Reaktorkatastrophe vor 35 Jahren auslöste, ist unsichtbar, man kann sie nicht hören oder riechen, die Folgen aber sind mit aller Eindrücklichkeit spürbar. Die Bilder Lubrichts zeigen nicht nur die verseuchten Landstriche in der Ukraine und Weißrussland mit ihren verlassenen Geisterstädten, die auf 100.000 Jahre unbewohnbar geworden sind, sie zeigen auch die Menschen, die die Folgen des atomaren Unfalls trugen und – so sie denn überlebt haben – noch immer tragen.

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