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Von Hochstaplerinnen und Prinzessinnen

Lena Mysegades 21.05.2019 0 Kommentare

Melissa McCarthy in der Rolle der Lee Isreal, wie sie konzentriert an ihrer Schreibmaschine sitzt und sich in Briefen mal als Dorothy Parker, mal als Noel Coward und mal als Ernest Hemingway ausgibt.
Melissa McCarthy in der Rolle der Lee Isreal, wie sie konzentriert an ihrer Schreibmaschine sitzt und sich in Briefen mal als Dorothy Parker, mal als Noel Coward und mal als Ernest Hemingway ausgibt. (Koki Verden)

Das Kommunalkino zeigt an diesem Mittwoch das bildgewaltige Historiendrama „Ein königlicher Tausch“ ab 20 Uhr im Cine City. Bei diesem Film ist der Titel Programm. Denn es geht um den Tausch zweier Prinzessinnen, die nach Frankreich und Spanien geschickt werden, um dort verheiratet zu werden. Dieser Plan – kühler Kalkül der beiden Königreiche – soll den Frieden zwischen ihnen sichern. Und so werden vier Minderjährige vermählt.

1721 – Hof von Versaille: Die vierjährige spanische Infantin Maria Anna Victoria soll die Braut des zwölfjährigen Königs Ludwig XV. werden, dafür soll im Gegenzug der 16-jährige spanische Thronfolger Luis die jugendliche Tochter Louise Elisabeth des französischen Regenten heiraten. An der Grenze der beiden Länder wird der geplante Austausch der Prinzessinnen Realität, beide Mädchen finden sich plötzlich in völlig ungewohnter Umgebung wieder. Während Maria Anna Victoria ohnehin viel zu jung ist, um nur im Entferntesten für einen Thronfolger zu sorgen, wird am spanischen Hof von Louise Elisabeth erwartet, dass sie so schnell wie möglich schwanger wird. Diese jedoch kann nichts mit Don Luis anfangen, und lehnt seine Annährungsversuche vehement ab. Die kleine Maria Anna Victoria hingegen ist hin und weg von Ludwig XV. Doch was soll ein Zwölfjähriger schon mit Mädchen anfangen, geschweige mit einer Vierjährigen?

Im Juni zeigt das Koki dann weitere drei Filme – eine Komödie, eine Tragikkomödie und die vielprämierte und Oscar-nominierte Biografie der berühmten Betrügerin Lee Isreal mit dem Titel „Can you ever forgive me?“. Alle laufen, wie üblich, im Cine City, jeweils ab 20 Uhr.

Doch der Reihe nach: Los geht es im Juni mit der Komödie „Halaleluja“, die am 21. Juni gezeigt wird. Und Achtung, es heißt nicht Hallelujah, sondern Halal e luja. Halāl ist ein arabisches Wort und kann mit „erlaubt“ und „zulässig“ übersetzt werden. Und genau darum dreht sich der Film, um einen jungen Mann, der durch einen Halal-Betrieb in einer irischen Kleinstadt für reichlich Trubel und Unmut bei der Bevölkerung sorgt. Der junge Raghdan ist vor einigen Jahren aus Indien geflohen, um den Heiratsplänen seines traditionsbewussten Vaters Amir zu entkommen. Im kleinen irischen Küstenort Sligo findet er ein angenehmes und beschauliches Leben. Seine große Liebe, Maeve, hat er auch bereits gefunden und so könnte das sorgenlose, idyllische Leben weitergehen. Wäre da nicht die Verwandtschaft: Plötzlich steht Raghdans Vater vor der Tür, und mit dessen ungewöhnlicher Geschäftsidee geht das Chaos erst los.

Der Film „Glück ist was für Weicheier“ hatte bereits im Februar seine Kinopremiere, lockt jetzt aber noch mal Fans des tragischen Kinos in die Hallen des Cine City. Im Mittelpunkt stehen hier die zwei Schwestern Jessica und Sabrina. Die zwölfjährige Jessica möchte ihrer drei Jahre ältere Schwester Sabrina helfen. Diese leidet an einer schweren Lungenkrankheit. In einem alten Buch liest die kleinere Schwester, wie Sabrina wieder gesund werden kann. Angeblich, wenn sie mit einem Mann schläft. Jessica setzt nun alles daran, einen geeigneten Partner für ihre große Schwester zu finden.

Der Film wurde als Eröffnungsfilm auf dem Filmfestival Hofer Filmtage im vergangenen Jahr gezeigt und hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat „besonders wertvoll“ erhalten.

Den bekanntesten Titel zeigt das Koki am 26. Juni mit „Can you ever forgive me“. „Könnt ihr mir jemals vergeben“, fragt die Schriftstellerin und Star-Biografin Lee Isreal in ihrem gleichnamigen Roman 2008. Sie meint damit ihren Betrug mit über 400 gefälschten Briefen von berühmten Persönlichkeiten. Gut zehn Jahre später wird die Autobiografie der Journalistin verfilmt.

New York im Jahr 1991: Lee Isreal ist pleite, ihr einstiger beruflicher Erfolg verblasst, und auch ihre kranke Katze hat schon bessere Zeiten gesehen. Da fällt ihr durch Zufall ein Brief der amerikanischen Komikerin Fanny Brice in die Hände. Als sie ihn verkaufen will, erfährt sie, was für einen hohen Wert solche Briefe bei Sammlern haben. Und so setzt sie sich an die Schreibmaschine und fälscht so lange Briefe, bis ihr das FBI auf die Schliche kommt.


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Leserkommentare
peteris am 23.10.2019 12:13
Kommentar schreiben?

Was soll man über dieses Affentheater noch schreiben?
suziwolf am 23.10.2019 12:00
@lterwaller ...

Die ,autofreie Innenstadt‘ ist nur mit
zusätzlichen Brücken über die Weser zu haben.

Wird sich ...