Ausstand in der Stadtverwaltung in Stuhr Verdi ruft Verwaltungen zum Warnstreik auf

Stuhr. Die Gewerkschaft Verdi beendet die Streikwoche im öffentlichen Dienst im Nordwesten mit Aktionen in Stuhr, Bassum, Nienburg und Diepholz. In Bremen wird es keine Ausstände mehr geben, teilt Verdi-Sprecherin Kornelia Knieper mit.
09.03.2012, 09:43
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Stuhr. Die Gewerkschaft Verdi beendet die Streikwoche im öffentlichen Dienst im Nordwesten mit Aktionen in Stuhr, Bassum, Nienburg und Diepholz. In Bremen wird es am Freitag keine Ausstände mehr geben, teilt Verdi-Sprecherin Kornelia Knieper am Freitagmorgen mit.

So sind in Stuhr und Bassum die Mitarbeiter der Stadtverwaltungen aufgerufen, ihre Arbeit am Freitagmorgen ruhen zu lassen. In Nienburg wird das Hallenbad geschlossen bleiben, auch in den städtischen Kitas und bei der Lebenshilfe ist mit Einschränkungen zu rechnen. In Diepholz sind Bundeswehrangehörige und Mitarbeiter des Landkreises zum Warnstreik aufgerufen, auch beim Wasser- und Schiffahrtsamt wird es Ausstände geben.

Größere Aktionen in Südniedersachsen

In Göttingen traten nach Gewerkschaftsangaben die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe bereits um 04.30 Uhr vollständig in den zeitweisen Ausstand. In Northeim, Wolfenbüttel und anderen Orten waren auch die Müllabfuhr, Sparkassen und Kitas betroffen.

Die Gewerkschaft Verdi will damit Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen für die rund zwei Millionen Beschäftigen bei Bund und Kommunen ausüben.

In Göttingen traten nach Gewerkschaftsangaben die Beschäftigten der Verkehrsbetriebe bereits um 04.30 Uhr vollständig in den zeitweisen Ausstand. In Northeim, Wolfenbüttel und anderen Orten waren auch die Müllabfuhr, Sparkassen und Kitas betroffen. (dpa/bib)

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