Schützlinge von Trainer Werner Müller gewinnen Derby in Scharmbeckstotel verdient mit 3:0 Wallhöfens meisterliche Defensive

Scharmbeckstotel. Diese Defensivabteilung agiert meisterlich. Ganze sieben Gegentore hatte der TSV Wallhöfen in den ersten 14 Saisonspielen in der Fußball-Bezirksoberliga der Frauen zugelassen, und auch im 15. Spiel kam kein weiteres hinzu. Der ATSV Scharmbeckstotel II biss sich im Derby am Defensivbollwerk des Spitzenreiters die Zähne aus, so machte der Ligaprimus mit dem 3:0 (2:0)-Auswärtssieg beim Tabellendritten einen weiteren Schritt in Richtung Oberligaaufstieg.
19.04.2010, 04:30
Lesedauer: 1 Min
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Wallhöfens meisterliche Defensive
Von Werner Maaß

Scharmbeckstotel. Diese Defensivabteilung agiert meisterlich. Ganze sieben Gegentore hatte der TSV Wallhöfen in den ersten 14 Saisonspielen in der Fußball-Bezirksoberliga der Frauen zugelassen, und auch im 15. Spiel kam kein weiteres hinzu. Der ATSV Scharmbeckstotel II biss sich im Derby am Defensivbollwerk des Spitzenreiters die Zähne aus, so machte der Ligaprimus mit dem 3:0 (2:0)-Auswärtssieg beim Tabellendritten einen weiteren Schritt in Richtung Oberligaaufstieg.

Mit 13 Punkten Vorsprung thront der Spitzenreiter sieben Spieltage vor dem Saisonende über dem Rest der Konkurrenz, da vermochte auch Trainer Werner Müller nicht mehr von einem offenen Titelrennen zu sprechen: 'Ich gehe davon aus, dass wir jetzt auch den Aufstieg schaffen werden. Ich war mir allerdings auch schon vor dem Derby zu 99 Prozent sicher.'

Auch wenn die Gäste keineswegs ein Feuerwerk abgebrannt hatten - verdient war der Auswärtssieg allemal. Die Viererkette mit Katja Pankoke und Lotta Schanz in der Mitte sowie Hella Schröder und Verena Kück auf den Außenpositionen ließ kaum eine Möglichkeit des ATSV zu. So verlebte die fehlerfreie Torfrau Yvonne Denker einen ruhigen Nachmittag.

Im Angriff warfen die Gäste das kongeniale Sturmpaar Karin Wohltmann und Lisa Jacobs in die Waagschale. Wohltmann erzielte mit ihrer ganzen Routine und sehr viel Gefühl im linken Fuß zwei schöne Freistoßtore von der nahezu gleichen Position auf dem rechten Flügel (20./35.). Bei beiden Toren sah Scharmbeckstotels Torfrau Michaela Stelljes nicht gut aus. Das dritte Tor legte Wohltmann mit einer präzisen Hereingabe auf, in der Mitte staubte Lisa Jacobs zum 3:0-Endstand ab (86.).

Die Gastgeberinnen hatten nach der Pause über weite Strecken mehr vom Spiel, vor allem Constanze Friedrich war in der Spitze viel unterwegs, glasklare Torchancen ließ das Wallhöfener Bollwerk allerdings nicht zu. So erkannte ATSV-Coach Thomas Brüns den verdienten Auswärtssieg der Gäste neidlos an: 'Wallhöfen hat mit seiner Viererkette hinten sehr sicher gestanden. Wir haben zu ängstlich agiert. Erst nach dem 2:0 hat sich bei uns die Verkrampfung gelöst.'

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