Fall Daniel S.

Weyhe will ein Zeichen gegen Gewalt setzen

Weyhe. Am 14. März jährt sich der Todestag von Daniel S. Rechtsextreme haben für diesen Tag eine Veranstaltung angemeldet. Die Mitglieder des Bündnisses gegen Gewalt planen eine parallel stattfindende Mahnwache und andere Aktionen.
28.02.2014, 00:00
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Weyhe will ein Zeichen gegen Gewalt setzen
Von Sebastian Kelm
Weyhe will ein Zeichen gegen Gewalt setzen

Der Runde Tisch diskutierte am Abend des 26. Februar das Vorgehen bei der Mahnwache am 14. März.

Tammo Ernst

Am 14. März jährt sich der Todestag von Daniel S. Rechtsextreme haben für diesen Tag eine Veranstaltung angemeldet. Die Mitglieder des Bündnisses gegen Gewalt planen eine parallel stattfindende Mahnwache und andere Aktionen.

Nach dem Prozessende war die Verurteilung des Angeklagten natürlich ein zentrales Thema für die Mitglieder des Bündnisses gegen Gewalt, bestehend unter anderem aus dem Runden Tisch gegen Rechts für Integration, dem Präventionsrat und dem Behindertenbeirat.

„Ich habe mit weniger gerechnet“, sagte Bürgermeister Frank Lemmermann. Doch zusammengekommen war das Gremium nicht nur, um sich über das Urteil – fünf Jahre und neun Monate Haft nach Jugendstrafrecht für den Täter Cihan A. – auszutauschen. Denn vor allem sollte es im Rathaus darum gehen, wie man der für Freitag, 14. März, durch Rechtsextreme angemeldete Veranstaltung begegnen will.

Die gut 40 Teilnehmer verständigten sich auf einen schriftlichen Aufruf mit dem Titel „Gedenken an Daniel Siefert: Ein Zeichen gegen Gewalt und für ein friedliches Miteinander setzen“. Dieser soll in den kommenden Tagen in Weyhe verbreitet werden. Außerdem ist für den Todestag ab 15 Uhr neben einer Mahnwache am Kirchweyher Bahnhof unter anderem ein ökumenischer Gottesdienst angedacht. Auch eine Lichterkette und eine Unterschriftenaktion sind im Gespräch.

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