Nächtliche Premiere von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes II" / Showprogramm mit Zauberer Marvinio

Wie das Buch, aber schon recht finster

Verden. Harry Potter - kaum jemandem dürfte dieser Name nicht geläufig sein. Sieben spannende Filme lockten im zurückliegenden Jahrzehnt Millionen Zuschauer in die Kinos. Im Cine City an der Zollstraße wurde anlässlich der Weltpremiere von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes II" ein Double-Feature arrangiert.
14.07.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von stephan Holste

Verden. Harry Potter - kaum jemandem dürfte dieser Name nicht geläufig sein. Sieben spannende Filme lockten im zurückliegenden Jahrzehnt Millionen Zuschauer in die Kinos. Im Cine City an der Zollstraße wurde anlässlich der Weltpremiere von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes II" ein Double-Feature arrangiert.

Bei der Magic Night wurden beide Teile von Harry Potter 7 hintereinander gezeigt. Zur Einstimmung war Zauberer Marvinio vor Ort, der mit seinen Tricks im Foyer und mit einer Bühnenshow direkt im Kinosaal die Besucher verblüffte. Zu seinem Repertoire gehörte unter anderem ein Entfesselungstrick. Besonders lustig fanden die Kinder seine Show. Nach Aufforderung kamen einige Freiwillige mit auf die Bühne, um hautnah bei einem Zaubertrick dabei zu sein. "Jeder von uns hat ja Zaubergeister auf seiner Schulter", hieß es bei einem Trick. Gemeint waren damit eigentlich rote Bälle, die während der Ausführung Farbe und Form änderten oder sich vervielfältigten. "Wie machst Du das bloß?", fragte die kleine Natalie den Zauberer. Aber wie jeder Magier ließ auch Marvinio die Zuschauer darüber im Unklaren.

Darauf angesprochen, was sich die Besucher vom zweiten Teil erhofften, sagte Verena Krüger, die mit ihrer Mutter Anja gekommen war: "Wir haben alle vorherigen Potter-Filme schon gesehen und auch schon alle Bücher gelesen. Deshalb kennen wir das Ende schon. Aber wir sind gespannt, wie der letzte Teil von Harry Potter filmisch umgesetzt worden ist." Der zwölfjährige Sven Heinze fand den ersten Teil, den er schon gesehen habe, eher langweilig: "Da ist mir zu wenig Böses passiert. Die haben ja nur geredet. Hoffentlich wird im zweiten Teil mehr gekämpft." Sabine Momberger aus Kirchlinteln hatte noch nicht mal Teil I gesehen und erzählte: "Ich habe extra ein Jahr lang darauf gewartet, beide Teile zusammen zu erleben. Noch länger hätte ich wirklich nicht warten wollen."

Teil II lief in zwei Sälen

Um 21.30 Uhr konnte es endlich losgehen. Im vollbesetzten Kino mit 168 Plätzen fieberten die Potter-Fans mit Popcorn und Cola den Protagonisten Harry, Ron und Hermine entgegen. Während des Films wurde hier und da erschrocken gekreischt, aber auch viel gelacht. Traurig hingegen fanden einige Besucher das Ende von Teil I, als "Dobby" - ein Gnom, der eben noch das Leben von Harry und seinem Gefolge gerettet hatte, durch einen gezielten Messerwurf stirbt. Zwischen den Teilen konnten sich die Kinobesucher mit einer Mitternachtssuppe stärken. Anschließend ging es dann in 3D weiter. Aufgrund der großen Nachfrage lief Teil II auch parallel im Kino3. Zur nächtlichen Stunde gegen 2.30 Uhr strömten die Besucher mit teils müden aber freudigen Gesichtern aus den Sälen. Pierre Schliemann aus Lauenbrück, mit den Initialen von Harry Potter auf den Wangen, meinte: "Eigentlich war der Film wie das Buch. Aber schon recht finster gemacht. Dass Harry irgendwie gewinnt, war ja schon

klar". Ein anderer Potter-Fan fand: "Ein gelungener Film. Letztlich endet ja alles so, wie es begonnen hat - am Gleis 9 3/4..."

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