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Bürgerinitative organisiert Protest
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Erste Demo gegen Fracking

Hans-Peter Schirmer 26.09.2011 0 Kommentare

Einsatz, die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Außerdem betonte er, wie wichtig es in einer Demokratie sei, Widerstand zu leisten gegen Ungerechtigkeiten und die sinnlose Ausbeutung der Gasfelder. "Wir dürfen uns nicht alles gefallen lassen. Wir werden unser Wasser, unsere Gesundheit und unsere Grundstücke schützen, auch gegen Firmen, die mit Milliarden operieren."

Lustige Sprüche aus 150 ernsten Kehlen schallten gegen den Bohrturm und unterstrichen den Unmut der Bürger. Der Chor der Menschen machte seiner Wut Luft unter anderem mit den Rufen "Wasser brauchen wir zum Trinken, das muss rein sein und nicht stinken" oder "Exxon, macht euch schnell davon, sucht nach Gas in Washington!" In der Dunkelheit wurde ein Mahnfeuer im Sicherheitsabstand von 100 Metern entzündet, das die Leute darauf aufmerksam machen sollte, wie gefährlich das Fracking ist.

Die Polizei war präsent, hielt sich aber im Hintergrund. Die friedlichen Demonstranten, darunter viele Kinder, gaben keinen Anlass, ordnungshüterisch einzugreifen. Einige Gemeinderats- und Parteimitglieder waren mit von der Partie. Zwei Fernsehteams und ein Radio-Reporter haben den Protest für eine spätere Dokumentation festgehalten.

Wer sich informieren oder engagieren will, ist herzlich eingeladen zum nächsten Treffen der Bürgerinitiative "Frack-los Gasbohren" am kommenden Mittwoch, 28.9. um 19 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus in Hassendorf. Dort wird eine Dokumentation gezeigt, es wird ein Rückblick gehalten, Planungen besprochen und ein Vertreter des Wasser-Versorgungs-Verbandes aus Unterstedt wird sich den Fragen stellen.


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Leserkommentare
peteris am 21.10.2019 12:30
Vielleicht wissen wir am 1.11. um 11:11h mehr.


Sie meinen sicher den 11.11. um 11:11h?
suziwolf am 21.10.2019 12:19
Und dann ... @kretschmar -
[auch wieder] eine gemeinsame Währung -

Das britische £ - Sterling -
europaweit jetzt ...