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Bienen-Aktion der Agenda Stadtnah
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Kreisstadt soll wieder summen

Angelika Meurer-Schaffenberg 26.02.2015 0 Kommentare

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Maja Langsdorff, Torsten Rohde und Oliver Kwetschlich (v. l.) laden ein, die Kreisstadt wieder „zum Summen zu bringen“. (Angelika Meurer-Schaffenberg)

„Aus Grün macht bunt.“ So heißt eine Aktion, die Maja Langsdorff und Wildbienenexperte Oliver Kwetschlich von der Agenda Stadtnatur gerne auf den Weg bringen wollen. Dabei sollen sich Grünflächen durch bienenfreundliche Pflanzen in blühende Augenweiden für den Menschen und Bienenweiden für die Tiere verwandeln. Im vergangenen Jahr hatte die Kreisstadt sich an der „Aktion Deutschland summt!“ beteiligt.

Es ging darum, sensibel zu machen für eine bienenfreundliche Natur- und Gartengestaltung – nicht zuletzt, weil der Mensch davon lebt, dass Bienen und Wildbienen die Pflanzen bestäuben und dadurch für Nahrung sorgen. Auch dieses Jahr soll es wieder heißen „Osterholz-Scharmbeck summt!“ Dafür werden allerdings noch Mitstreiter gesucht.

Durch tatkräftige Kooperation von Imkern, der Stadt Osterholz-Scharmbeck sowie diverser Natur- und Umweltschutzverbände gab es im vergangenen Jahr unter anderem einen Aktionstag, an dem die Menschen sich über Bienen informieren, Honig verkosten, ein Insektenhotel bauen und insektenfreundliche Pflanzen erstehen konnten, um ihren Garten zu verschönern. Schirmherr war damals Bürgermeister Martin Wagener.

„Ich habe den Aktionstag besucht und fand es persönlich eine tolle Sache“, erinnert sich der amtierende Bürgermeister Torsten Rohde. Deswegen übernehme er für dieses Jahr gern die Schirmherrschaft. Beispiele für insektenfreundliche Umgestaltungen, die nicht unbedingt teuer sein müssten, habe die Stadt mit dem Bauerngarten beim Kreisel etwa am Ortseingang zu Buschhausen oder an der Straße „Am Osterholze“ mit vielen blühenden Wildblumen geschaffen.

Im Jahr 2014 hatte Maja Langsdorff als damalige Vorsitzende der Imker die Hauptarbeit für die Organisation von „Osterholz-Scharmbeck summt!“ übernommen. Sie sieht sich in diesem Jahr aber nicht in der Lage, das Projekt ohne tatkräftige Hilfe zu schultern. Als Mitglied im „Netzwerk Igelfreunde Osterholz“ werde sie sich gern mit ihrer Gruppe beteiligen, aber es fehle trotzdem an Personal. Langsdorff hofft, dass die Region auch ohne eine feste Trägerschaft, aber mit einigen Menschen oder Organisationen, wieder „summen“ kann. Wir wollen gerne Motor sein“, versichert Torsten Rohde. Maja Langsdorff und Oliver Kwetschlich freuen sich über alle, die Lust haben, mit einzupacken. Denkbar sei wieder ein Aktionstag, ein Gartenwettbewerb, eine Pflanzen- und Staudenbörse und eine Aktion rund um den deutschen Imkertag.

Es geht darum, Veranstaltungsorte zu besichtigen, Sponsoren zu finden oder Menschen bezüglich einer Pflanzenauswahl zu beraten“, so Maja Langsdorff. Für jeden, der Lust habe, sich einzubringen, gebe es eine passende Aufgabe. Dazu sei nicht unbedingt besondere Fachkenntnis notwendig. Nähere Informationen gibt es bei Maja Langsdorff unter der Telefonnummer 0 47 91 / 9 31 56 08, per Mail an die Adresse MajaLangsdorff@gmx.de oder auf der Internetseite www.OHZsummt.de.


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Leserkommentare
suziwolf am 23.10.2019 17:47
Diese
,langsame und (auch) demonstrierende‘ Dame
war sich sicherlich darüber im Klaren,
dass 15km/h für einen 🚴🏿‍♀️ ganz schön ...
FloM am 23.10.2019 17:45
"Da sind wir wir letztlich recht nah beieinander"
Häufig ist das so, wenn man erst mal mehr als 140 Zeichen miteinander ausgetauscht hat ...