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Böen legen Bäume um

André Fesser 29.08.2019 0 Kommentare

Über Nordwestdeutschland sind in der vergangenen Nacht heftige Gewitter gezogen. Die Schadensbilanz fiel unterschiedlich aus.
Über Nordwestdeutschland sind in der vergangenen Nacht heftige Gewitter gezogen. Die Schadensbilanz fiel unterschiedlich aus. (Julian Stratenschulte/dpa)

Mit viel Wucht ist am Mittwochabend und in der Nacht zu Donnerstag ein Gewitter über die Region gezogen. Aber auch wenn es blitzte, donnerte und wie aus Kübeln schüttete, kamen die Menschen im Verbreitungsgebiet der Wümme-Zeitung noch glimpflich davon. Nach Auskunft der Feuerwehrleitstelle in Bremerhaven waren in der vergangenen Nacht vergleichsweise wenige Einsätze zu verzeichnen. Dabei handelte es sich ausnahmslos um Schäden durch Windböen. Schäden durch Blitzeinschläge waren dort am Donnerstagmorgen nicht bekannt geworden. „Die Nacht verlief für uns entspannt“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

So mussten die Wehren in Lilienthal nach Angaben von Gemeindebrandmeister Andreas Hensel nicht ein einziges Mal ausrücken, auch in der Samtgemeinde Tarmstedt blieb es ruhig: Gemeindebrandmeister Harald Cordes zufolge gab es keinen Einsatz. Dagegen hatten die Kollegen aus dem Raum Grasberg ein bisschen mehr zu tun. Fünf Mal mussten sie antreten, in sämtlichen Fällen handelte es sich um durch den starken Wind gelockerte oder gefährlich herabhängende Äste oder umgestürzte Bäume.

Ein Exemplar lag auf der Wörpedorfer Straße. Laut dem Grasberger Gemeindebrandmeister Norbert Blanke hatte ein Landwirt sich aber schon selbst an die Beseitigung des Baumes gemacht, als die Einsatzkräfte eintrafen. Es sei lobenswert, dass die Einwohner auch Eigeninitiative ergriffen, sagte Blanke. Allerdings sollten sie sich dabei nicht in Gefahr bringen.

Im Raum Worpswede musste die Ortsfeuerwehr Hüttenbusch wegen eines umgestürzten Baumes ausrücken, auch die Feuerwehr Worpswede hatte zwei derartige Einsätze. Sonst blieb es ruhig, sagte Gemeindebrandmeister Timo Kück: So habe es auch keine Überschwemmungen oder vollgelaufene Keller gegeben.

Schäden infolge von Blitzeinschlägen wurden nicht bekannt. Gut möglich, dass es Einschläge gab, allerdings mussten die Feuerwehren in keinem Fall tätig werden. Nach Auskunft der Osterholzer Stadtwerke wurde das Stromnetz nicht gestört. Beim Notdienst wurde in der vergangenen Nacht nur ein Stromausfall in einem Gebäude bekannt, der sei aber nach zwei Minuten wieder behoben gewesen, sagte eine Sprecherin.

Deutlich heftiger ging es in Bremen und Delmenhorst zu, wo infolge des starken Regens viele Keller vollliefen.


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Leserkommentare
bremenkenner am 21.10.2019 18:08
Leider sehen das hier sehr viele genau anders herum und sind im festen Glauben dass Afrika zig mal in Europa reinpasst. Und viele Afrikaner glauben ...
peteris am 21.10.2019 17:36
Der Erdteil Afrika ist so groß, da passt Europa zig mal rein.

Es fallen dort nicht überall den Menschen Bomben auf den Kopf. ...