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Gartenkultur-Musikfestival
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Doppelte Premiere in Worpswede

Ulrike Troue 13.07.2019 0 Kommentare

Der Garten am Worpsweder Diedrichshof, den der Universalkünstler Bernhard Hoetger plante und anlegte, bietet in diesem Jahr die stimmungsvolle Kulisse für das Auftaktkonzert des Gartenkultur-Musikfestivals.
Der Garten am Worpsweder Diedrichshof, den der Universalkünstler Bernhard Hoetger plante und anlegte, bietet in diesem Jahr die stimmungsvolle Kulisse für das Auftaktkonzert des Gartenkultur-Musikfestivals. (Lars Fischer)

Worpswede. Gleich zwei Premieren stehen am Freitag, 2. August, in Worpswede bevor: Zum ersten Mal lädt der Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen zur Auftaktveranstaltung des Gartenkultur-Musikfestivals, das insgesamt 45 Konzerte in Gärten und Parks in der Region Bremen und umzu bietet, in die kleine Gemeinde am Teufelsmoor ein. Darüber hinaus wird zur Einstimmung auf das kostenlose Eröffnungskonzert mit den Bands Bremavista und Slap Scat ab 19 Uhr im Hoetger-Garten im Dierichshof, Ostendorfer Straße 27, erstmals ein geführter Kulturspaziergang angeboten.

Dahinter verbirgt sich ein „Streifzug durch die Natur“, verriet Susanne Krebser als Geschäftsführerin des Kommunalverbunds Niedersachsen/Bremen bei der Vorstellung des Programms für das vierwöchige Freiluft-Musikfestival vom 2. bis 31. August im Bremer Rathaus. Der etwa zwei Kilometer lange Spaziergang mit Gästeführer Rolf Habben beginnt um 15.30 Uhr an der Worpsweder Tourist-Information. Die Teilnahme kostet zehn Euro und ist auf 20 Personen begrenzt. Karten gibt es im Vorverkauf online unter www.nordwest-ticket.de.

Neues Format

Erste Station des Kulturspaziergangs wird die Zionskirche sein. Dort will Professor Ralf Vogel über Kirchen- und Orgelmusik informieren und die Ahrend-Orgel vorstellen. Dazu gibt es musikalische Kostproben. Über den Weyerberg geht es durch die Marcusheide in den Hoetger-Garten. Durch diese Grünanlage wird Uwe Reuter, ehemaliger Betriebsleiter des Diedrichshofs, führen und über die Restaurierung im Jahr 2004 berichten. Interessantes sollen die Teilnehmer des Kulturspaziergangs außerdem über den expressionistischen Bildhauer, Maler, Architekten und Kunsthandwerker Bernhard Hoetger (1874-1949) erfahren, der Haus und Garten geplant und angelegt hat.

Mit dem Kulturspaziergang will der Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen erstmals „ein neues Format ausprobieren“, kündigte Susanne Krebser an. Er stellt nach ihrer Aussage eine Weiterentwicklung des Konzeptes des Radrundwanderweges „Grüner Ring“ dar, um die Besonderheiten der Region darzustellen. Zu den Neuheiten beim diesjährigen Gartenkultur-Musikfestival, das durch eine große Bandbreite an Musikrichtungen besticht und bei dem ebenso eine Vielzahl an privaten und öffentlichen Gärten und Parks als Konzertkulisse dient, gehören auch fünf weitere Freiluft-Bühnen. Die neue im Bremer Raum ist der Garten hinter der St. Martini-Kirche in Burglesum.

Darüber hinaus stellte Projektleiter Dennis Freese einen „frischen, neuen" Marketing-Mix vor, der seiner Ansicht nach zur Professionalisierung des Festivals beitragen dürfte. Freese präsentierte zunächst das neue Logo für das Gartenkultur-Musikfestival: In dem grünen Umriss der Kommunalverbund-Region ist ein weißer Blütenstempel zu sehen, der aus Achtelnoten gebildet wird.

Außerdem wurde das Format für das Programmheft geändert, sprich vergrößert, sodass es übersichtlicher und informativer ist. Die 62 Seiten umfassende Farbbroschüre ist laut Projektleiter ab sofort auch  in den Rathäusern und öffentlichen Einrichtungen in den Kommunalverbund-Mitgliedsgemeinden kostenlos zu haben.

Das dritte Novum, auf das Dennis Freese hinwies, ist eine Sommerblumenmischung-Samentüte mit der Aufschrift „Wo Blumen blühen, tanzt die Welt“. Diese können die ausrichtenden Kommunen bei ihm bestellen und dann an die Festivalbesucher verteilen, damit diese das Gartenkultur-Musikfestival nachhaltig in Erinnerung behalten und zum erneuten Besuch angeregt werden.

Der Blick aufs Programm des Gartenkultur-Musikfestivals, das ausführlich im Internet unter www.gartenkultur-musikfestival.de steht, dürfte indes schon genug Anreize für eine musikalische Rundreise und das Entdecken neuer, besonderer Orte liefern. Darüber hinaus sind die meisten Konzerte kostenlos. Denn einer der Leitgedanken für alle Beteiligten ist nach Susanne Krebsers Worten die „Familienfreundlichkeit“.

Zur Sache

Konzerttermine

Freitag, 9. August, 19 Uhr, Lioba, Haus am Walde, Bremen;

Freitag, 9. August, 19.30 Uhr, Jonny Glut, Museumsanlage Ströhe-Spreddig in Hambergen;

Sonnabend, 10. August, 19 Uhr, Niedersachsen Sound Orchester, Garten des Heimathauses Irmintraud Fischerhude, Ottersberg;

Sonnabend, 10. August, 19 Uhr, Friedo Henken und Anastasia Sokolova, Rittergut Meyenburg, Schwanewede;

Freitag, 16. August, 20 Uhr, Mulligan Music Makers, Mühle Hambergen;

Sonntag, 18. August, 11 Uhr, Hanse Swing Project, Rathausgarten Schwanewede;

Sonntag, 18. August, 19 Uhr, Abbacoustica, Burghof, Hagen im Bremischen;

Mittwoch, 21. August, 19 Uhr, „Die exklusive inklusive Band“, Streuobstwiesengarten an der Martinskirche, Lilienthal;

Freitag, 23. August, 19 Uhr, Adriano Batolba Trio, Haus am Walde, Bremen:

Sonntag, 25. August, 17 Uhr „Musikfeuer“ mit den Accordeon Brothers, Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck;

Freitag, 30. August, 19 Uhr, abendliche Hofserendade mit dem Projekt Orchester Grasberg, Findorffhof, Grasberg.

Das komplette Programm des diesjährigen Gartenkultur-Musikfestivals ist im Internet unter der Adresse www.gartenkultur-musikfestival.de zu finden.


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...