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Grasberger Seniorenbeirat
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Drei Jahre sind zu kurz

Undine Mader 16.04.2019 0 Kommentare

Mit einer veränderten Satzung steuert der Grasberger Seniorenbeirat auf die nächste Wahl im Herbst zu. Wieder kandidieren wollen (von links): Walter Liesmann, Karla Lindemann und Annegret Mahnke.
Mit einer veränderten Satzung steuert der Grasberger Seniorenbeirat auf die nächste Wahl im Herbst zu. Wieder kandidieren wollen (von links): Walter Liesmann, Karla Lindemann und Annegret Mahnke. (Christian Kosak)

Im Gemeinderat muss die Satzungsänderung noch beschlossen werden, für die Mitglieder des Grasberger Seniorenbeirats ist jetzt schon klar: Das Wahlalter für das Gremium wird von 55 auf 60 Jahre erhöht. Als Walter Liesmann beim vergangenen Sommerfest bereits für die in diesem Herbst anstehende Wahl warb, hörte er mehr als einmal: „Ich bin noch nicht so alt.“ Mit 55 will sich keiner so recht zu den Senioren zählen. Deren Interessen aber vertritt der Seniorenbeirat im Ort. Mit der Satzungsänderung will das Gremium diesem Lebensgefühl Rechnung tragen, genauso wie der Erfahrung, dass man sich nach drei Jahren gerade erst eingearbeitet habe. Künftig soll die Legislaturperiode des Seniorenbeirats vier Jahre betragen.

Die Vorsitzende Karla Lindemann, ihr Stellvertreter Walter Liesmann und Schriftführerin Annegret Mahnke werden als Kandidaten wieder bei der Wahl antreten, und sie hoffen auf möglichst viele Mitkandidaten. Alle Drei wollen vermeiden, dass sich die Zitterpartie vom Herbst 2016 wiederholt. Da stand die Fortsetzung des Grasberger Seniorenbeirats einen Tag vor der Wahl mangels Kandidaten noch auf der Kippe. Man komme schwer an die Leute ran, sinniert Liesmann. „Anscheinend möchte keiner Senior sein.“ Dabei gibt es viele spannende Themen für Menschen jenseits der Lebensmitte, also zwischen 60 und 90. Genauso groß sei die Interessensspanne. Kirche, Dorfgemeinschaften und Awo deckten im Ort schon viel ab. „Da mussten wir unsere Lücke finden“, so Liesmann. Sie fanden sie bei den „etwas Jüngeren“ unter den Senioren. Ihre Angebote richten sich an jedermann, gerne auch unter 60 Jahren.

Sie wollen jene Grasbergerinnen und Grasberger aus den Häusern und aus der Isolation locken, die alleine leben oder nicht in Vereinen organisiert sind, erklärt Lindemann den Arbeitsauftrag des Seniorenbeirats. Sie taten es etwa mit Spargel- und Grünkohlessen oder mit einer Fahrt in den Tierpark Ludwigslust. Liesmann schwärmt von der Weihnachtsfeier auf dem Findorffhof. An die 100 Besucher waren der Einladung gefolgt. Als Höhepunkt ihrer im Herbst endenden Amtszeit nennen die Drei die Busrundfahrt durch die Grasberger Dörfer mit Bürgermeisterin Marion Schorfmann. Daneben organisierten sie praktische Kurse wie die zum Umgang mit Smartphone oder E-Bike. Jeder, der sich angesprochen fühle, könne die Veranstaltungen besuchen, gerne auch jünger als 60 Jahre. Nur ein Angebot wurde nicht angenommen: dass Grasberger Senioren sich mit ihren Anliegen bei ihnen melden.

Nach drei Jahren im Amt sind sich die Drei einig: „Jetzt wissen wir, wie es geht.“ Trotzdem brauche es mindestens zehn Kandidaten auf der Liste. Wer mitmacht, den erwarten neben Arbeit auch ein fröhliches Miteinander und gemeinsame Ausflüge. Informationen zum Seniorenbeirat auf www.grasberg.de.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?