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Gemeinde Wilstedt
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Einig gegen Erdgassuche

Johannes Heeg 26.03.2019 0 Kommentare

Mit solchen roten Holzkreuzen wie diesem in Lilienthal demonstrieren die Menschen in der Region gegen die Erdgasförderung.
Mit solchen roten Holzkreuzen wie diesem in Lilienthal demonstrieren die Menschen in der Region gegen die Erdgasförderung. (Shirin Abedi)

Nach dem Vorbild der Nachbargemeinde Grasberg hat auch der Wilstedter Gemeinderat einstimmig eine Erklärung gegen seismische Messungen, Erdgasbohrungen und Lagerstättenwasser-Verpressung vor Ort und den umliegenden Gemeinden verabschiedet. Beantragt hatte sie die Fraktion Natürlich Wilstedt, die Bürgermeister Traugott Riedesel dafür lobte: „Ihr habt damit uns allen aus der Seele gesprochen.“ Es sei doch klar, dass diese Form der Energiegewinnung überholt sei und nicht weiter betrieben werden sollte.

Der Wilstedter Rat fordert die Landesregierung, die Landtagsabgeordneten und die zuständigen Stellen auf, alle erforderlichen Schritte zu unternehmen, um den Vorhaben, die zur Vorbereitung einer möglichen
Erdgasförderung dienen, vorzubeugen und diese zu unterbinden – zum Beispiel seismische Messungen. Durch die mit der Erdgasförderung verbundene Lagerstättenwasser-Verpressung entstünden Gefahren und Schäden für Mensch, Tier und Umwelt. Der Gemeinderat fordert die Verantwortlichen sowie die zuständigen Stellen auf, diese Gefahren abzuwehren. Dies gelte insbesondere für das Trinkwasser.

Zur Begründung ihres Antrags schreiben Hanna Schulz und Rolf Struckmeyer: „Der Rat der Gemeinde Wilstedt unterstützt ausdrücklich den Beschluss der Gemeinde Grasberg.“ Deren Gemeinderat hatte Anfang November einstimmig beschlossen, der Deutschen Erdöl AG keine Genehmigung zu erteilen, auf ihrem Gebiet seismische Messungen vorzunehmen, um Erdgas zu finden.

Sollte bei solchen Messungen Erdgas gefunden werden, so Natürlich Wilstedt, sei davon auszugehen, dass dieses „im Rahmen einer unkonventionellen Förderung“ gefördert werde, also mit Hilfe des umstrittenen Frackings. Dabei bestehe eine erhebliche Gefahr für die Umwelt. Mögliche Folgen seien Erdbeben und Kontamination des Bodens. Auch Wilstedt könnte betroffen sein. „Dagegen wehren wir uns vorsorglich und ausdrücklich“, heißt es in der Wilstedter Erklärung.


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Leserkommentare
WK-28203 am 22.10.2019 11:44
Nur leider sind die bestimmten Bahnen/Busse der BSAG schon überfüllt, dort gibt es einfach kaum noch Platz drin...

Um es mal direkt ...
peteris am 22.10.2019 11:19
Ach die "armen Landwirte". Monokultur,Massentierhaltung und Grundwasserverseuchung, sind das Markenzeichen der so "armen Landwirte", was auch noch ...