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Murkens Hof
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Geschichte und Geschichten

Sabine von der Decken 21.08.2018 0 Kommentare

„Man sieht oft nur das, was man weiß“, sagt Antke Bornemann und weist auf die von Karin König gestalteten Schmuckelemente über den Türen von Murkens Hof hin.
„Man sieht oft nur das, was man weiß“, sagt Antke Bornemann und weist auf die von Karin König gestalteten Schmuckelemente über den Türen von Murkens Hof hin. (v.d. Decken)

Lilienthal. Lilienthals Kulturbeauftragte Antke Bornemann ist immer noch begeistert von der Ausstellungseröffnung „25 Jahre Murkens Hof“ in der Bibliothek Lilienthal. "Das war total spannend", sagt sie. Besonders spannend, weil Karl-Heinz Sammy und Herbert Fouquet nicht nur als Mitglieder des Heimatvereins Lilienthal, sondern als Zeitzeugen vor den Schautafeln mit Bildern, Zeichnungen, Plänen und Fotos aus dem Nähkästchen plauderten. Bei der Fülle des aus Heimatverein und Kulturzentrum Murkens Hof zusammengetragenen historischen Materials fällt es schwer, sich nur auf 25 Jahre zu beschränken. Schnell entwickelten sich während der Ausstellungseröffnung im Rahmen der Reihe „Leser präsentieren sich“ Geschichten auch aus der Zeit, als Murkens Hof noch nicht Lilienthals Kulturzentrum war, sondern eher ein Tanzboden. Die Leute seien im Laufschritt zu den Veranstaltungen gerannt, um sich einen Platz und ein Tanzband zu sichern, erinnern sich Sammy und Fouquet.

Von der Geschichte des Keglerhäuschens berichtet in der Ausstellung eine in der Vitrine liegende Kegelkugel, wie auch die Geschichte der Gastwirtschaft durch Gläser und Kaffeegeschirr zum Leben erweckt wird. „Die Ausstellung beinhaltet mehr als 25 Jahre“, verspricht Antke Bornemann. Während des Festprogramms am 25. August lässt Christine Beulshausen, ehemalige Leiterin der VHS Lilienthal, im Rahmen einer Führung um 14.30 Uhr durch Murkens Hof Geschichte und Geschichten lebendig werden.

Hingucker wie die von Karin König geschaffenen Schmuckelemente oberhalb der Türen gehören dabei ebenso dazu wie einige alte Balken, die noch aus der Zeit des hier ansässigen Äbtissinnenklosters stammen, und historische Türknaufe zum Kulturzentrum. Im Anschluss an die Führung zeigt Herbert Fouquet um 15 Uhr den Film „Wenn Geschichte lebendig wird“.

Dagegen ist der Torbogen, der heutzutage das Entrée von Murkens Hof bildet, eher jung. Er bildet erst seit den 30er-Jahren das Eingangsportal, so Antke Bornemann. Und dann geht es vor den Schautafeln gedanklich noch einmal zurück an den Anfang des 20. Jahrhunderts, einer Zeit, in der 600 bis 1000 Besucher an einem Wochenende keine Seltenheit waren. Gebracht von der Jan-Reiners-Bahn und per Blaskapelle zu Murkens Hof geleitet.

Ein rauschendes Fest gab es auch anlässlich der Eröffnung des Kulturzentrums am 27. August 1993. Mit dabei waren Musikgruppen und Ratsmitglieder der drei Partnergemeinden Stadskanaal, Emerainville und Bielsko-Biala sowie Lilienthaler Vereine und das Schulmuseum. Und so ein rauschendes Fest ist auch für die Feier zum 25-jährigen Jubiläum des Kulturzentrums am 25. August mit Flohmarkt, Öffnung der Bibliothek, Ausstellung, Info-Stand der VHS, Repair-Café und VHS-Schnupperangeboten aus dem Kreativbereich mit Aquarellmalerei, Kalligraphie und Porzellanmalerei geplant. Das Angebot zeigt dabei die breite kulturelle Palette von Murkens Hof. Noch gibt es freie Plätze für den Musikworkshop um 15 Uhr mit den Bremer Philharmonikern für Kinder von fünf bis sechs Jahren. Hierfür ist eine Anmeldung unter kulturamt@lilienthal.de erforderlich. Alle, die keinen Platz bekommen, können ab 16.30 Uhr dem Konzert lauschen, das Kinder und Philharmoniker zusammen erarbeitet haben. Auch der Flohmarkt hat noch freie Plätze zur Verfügung, Anmeldung unter  04298/ 929 242.

Der musikalischen Begrüßung auf der großen Bühne ab 15.10 Uhr mit der Lilienthaler Chorgemeinschaft Perilis schließt sich ab 15.40 Uhr Carola Homanns Bauchtanzgruppe an. Um 16 Uhr und um 16.55 Uhr reisen an diesem Nachmittag die Gebrüder Jehn mit Liedern, die alle mitsingen können, um die Welt.


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...