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50 Jahre Spielmannszug Kirchtimke
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Goldmedaille für Johann Postels

Johannes Heeg 15.04.2019 0 Kommentare

Der Ehrenvorsitzende Johann Postels (links) bekam von Hans-Hinrich Sahling die Ehrenmedaille in Gold mit Diamant des Deutschen Musikerverbandes überreicht.
Der Ehrenvorsitzende Johann Postels (links) bekam von Hans-Hinrich Sahling die Ehrenmedaille in Gold mit Diamant des Deutschen Musikerverbandes überreicht. (Klaffke)

Kirchtimke. Wenn man sich selbst feiern will, ist es gut, wenn Freunde da sind, die einen unterstützen. So war das beim Kommersabend in Willenbrocks Gasthaus in Kirchtimke, wo der örtliche Musikzug auf die ersten 50 Jahre seines Bestehens zurückblickte. Die Feier wurde nämlich umrahmt vom Blasorchester Lilienthal, freut sich der Vorsitzende Andreas Klaffke.

In seiner Festrede würdigte Andreas Klaffke „den steten Einsatz der Mitglieder, die große Toleranz zwischen den Generationen und das Bemühen zur steten Verbesserung der musikalischen Leistung“. Auch den Einsatz der fördernden Mitglieder hob er hervor. Mit mehr als 230 Mitgliedern dürfte der Musikzug der größte Verein seiner Art im Landkreis Rotenburg sein. Nicht zuletzt durch die Ausrichtung des Buschfestes engagierten sich die Mitglieder im hohem Maße für den Verein. Klaffke betonte aber auch, dass der Musikzug Kirchtimke vor großen Herausforderungen steht: Der demografische Wandel wirke auch hier.

Johann Postels streifte dann als Ehrenvorsitzender die ersten Jahre des Vereins. Er sagte: „Wir wollten alle und konnten nichts.“ Dennoch sei es schnell aufwärts gegangen, es wurden sofort Jugendliche integriert, und es gab bald große Auftritte wie beim Hamburger SV und Werder Bremen oder beim Sandbahnrennen in Scheeßel. Postels ging auf die sehr schwierige Wandlung vom Spielmannszug zum Blasorchester ein. „Gerade in den ersten Jahren war man oft davor, die Sache wieder zurück zu drehen“, erinnerte er. Umso mehr freue er sich, dass sich der Musikzug so gut entwickelt habe.

Bürgermeister Frank Tibke würdigte die Arbeit des Vereins für den Ort. Gerade mit dem Buschfest organisiere der Musikzug das einzige regelmäßige Fest im Dorf, das sich großer Beliebtheit erfreue. Landrat Hermann Luttmann erwähnte die starke Entwicklung des Vereins. Er sei nicht mehr wegzudenken aus dem kulturellen Leben der Region und darüber hinaus. Pastor Wolfgang Preibusch lobte in seiner launigen Rede die gute Zusammenarbeit und das Wirken für die Gemeinschaft.

Besonders erfreut waren die Kirchtimker, dass eine Abordnung aus Sachsenbrunn/Thüringen am Kommersabend teilgenommen hat. Der Vorsitzende Andre Bischoff sowie Torsten Tiemmig und Thomas Buff sprachen von einem „einmaligen freundschaftlichen Verhältnis, das über die eigentliche Vereinsarbeit weit hinausgeht“. Es gebe heute viele private Kontakte zwischen den Vereinsmitgliedern.

Anschließend sprach der Vorsitzende Andreas Klaffke den anwesenden Mitbegründern seinen Dank aus. Viele hätten großen Idealismus gezeigt und seien dem Verein heute noch verbunden, größtenteils als fördernde Mitglieder. „Ohne Euch wären wir heute nicht hier“, betonte er.

Folgende anwesende Gründungsmitglieder wurden geehrt: Helmut Gehlken, Kurt Gehlken, Johann Grotheer, Johann Otten, Johann Postels und Hilmar Raguse. Verhindert waren Friedhelm Blanken, Johann Gehlken, Werner Hoops, Johann Meyer und Manfred Tibke. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Heinz Meyer und Hermann Weisser geehrt. Verhindert war Werner Postels.

Eine besondere Ehrung nahm der Vizepräsident des Niedersächsischen Musikverbandes, Hans-Hinrich Sahling, vor: Für 50 Jahre Vorstandsarbeit (seit 2011 als Ehrenvorsitzender) bekam Johann Postels die Verdienstmedaille in Gold mit Diamant des Deutschen Musikverbandes. Andreas Klaffke sprach Johann Postels den Dank der Mitglieder aus. Sein Querdenken, sein Fähigkeit Menschen zu begeistern und sein großer Einsatz hätten die Entwicklung des Musikzuges wesentlich beeinflusst.


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Ein Syrer und sein neues Leben in Rotenburg
Samer Tannous ist Hochschullehrer aus Damaskus, lebt mit seiner Familie seit 2015 in Rotenburg und arbeitet dort als Französischlehrer. In der Wümme-Zeitung schreibt er wöchentlich über seine Erlebnisse.
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Das die Verkehrssituation in Findorff (und auch andere Stadtteile) den Status "sub-optimal" nicht erreicht ist kein vom Freimarkt abhängiges Problem. ...
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