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Hörenbergwiese in Worpswede
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Maisacker wird Blumenwiese

Cornelia Hagenah 12.10.2019 0 Kommentare

Philipp Uphoff, Kathrin Widhalm, Christoph Bayer und Wolfgang Reinke dort, wo demnächst Bienen, Blumen und Bäume leben sollen.
Philipp Uphoff, Kathrin Widhalm, Christoph Bayer und Wolfgang Reinke dort, wo demnächst Bienen, Blumen und Bäume leben sollen. (Kosak)

Worpswede. Noch stehen die Vorstandsmitglieder der Stiftung Worpswede auf dem dunklen Acker. Der braune Boden ist gepflügt und vom Regen noch etwas aufgeweicht. Doch bald wird es hier auf der Hörenbergwiese bunt werden. Nach gut einjähriger Planung und Beantragung von Fördermitteln sind jetzt Christoph Bayer und Wolfgang Reinke als Vorsitzende der Stiftung und Kathrin Widhalm als Schriftführerin glücklich. Die Arbeiten zur Umgestaltung haben jüngst begonnen. Zusammen mit dem Landschaftsgärtner Philipp Uphoff sind sie vor Ort und erklären die geplante landschaftliche Veränderung des Projektes. Entstehen soll hier, wo lange Jahre Mais wuchs, eine Blumen- und Streuobstwiese. Nach Bewilligung der Fördermittel beginnt jetzt die Umsetzung des Plans.

Auf dem gut einen Hektar großem Gelände, das unter Landschaftsschutz steht, wird ein Großteil der Fläche im nächsten Jahr den Insekten und Bienen Nahrung bieten.  An den Seiten zur Straße und zu den Häusern werden im November Obstbäume eingepflanzt werden. Eine große Fläche ist jetzt schon vorbereitet für die Blumenwiese. Insgesamt vierzehn Mal wurde das Land in diesem Jahr gefräst, um die stark verqueckte Fläche zu reinigen, damit die Blumensaat eingebracht werden konnte. Dies ist vor einigen Tagen geschehen. Scharfgabe, Kerbel, Sauerampfer, Salbei und Hahnenfuß sind nur einige der zahlreichen Pflanzensamen, die jüngst zusammen mit Gräsern in die vorbereitete Erde eingebracht wurden.  Die Saat für die Blühwiese besteht nach Angaben von Uphoff, der als Landschaftsgärtner die Planung und Umsetzung der Stiftung unterstützt, aus einer speziellen Mischung aus Gräsern und Samen. Sie sei regionsspezifisch zertifiziert. Nur vier Gramm pro Quadratmeter bedarf es beim Aussähen. Zweimal werde die Fläche zukünftig im Jahr gemäht, dabei sollen immer Teilflächen für den Rückzug der Insekten ausgespart werden. Ergänzt wird die Wiese durch Nährgehölze für Bienen. Eine Anhäufung von Feldsteinen soll weiteren Tieren Unterschlupf bieten. In Zusammenarbeit mit dem Nabu Worpswede sollen später auch Nistkästen für Kauze und Eulen angebracht werden. Derweil beheimatet auf dem benachbarten Grundstück schon ein großer Bienenkasten des Künstlers Olaf Nicolai einige Bienenvölker. 

Linkerhand, von der Straße aus gesehen, ist ein rechteckiges Feld ausgespart. Hier soll eine begehbare Wiese entstehen. Ein Bolzplatz, wie Philipp Uphoff sagt oder wie Christoph Bayer ergänzt: „Eine Spielwiese. Hier kann Frisbee oder Fußball gespielt werden, aber die Wiesenfläche soll auch als Veranstaltungsort genutzt werden“ Denn wenn die Bäume in ein paar Jahren Früchte tragen, so die Stiftungsmitglieder, sollen hier gemeinschaftliche Ernten oder Aktionen zur Pflege des Geländes stattfinden. Das Projekt ist langfristig angelegt. Dies sei auch für die Förderung wichtig gewesen, erläutert Bayer. 73000 Euro Fördermittel des Bundeslandes und der EU fließen in das Projekt in Worpswede.

Die Stiftung Worpswede hat sich schon mit der Erhaltung und Pflege der Marcusheide und des dahinterliegenden Waldes in unmittelbarer Nähe seit Langem für die Erhaltung der landschaftlichen Kleinode im Künstlerort einsetzt. Wer sich für die Arbeit der Stiftung interessiert, kann sich über unter ww.stiftung-worpswede.de/ über die Projekte informieren.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?