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Beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ gewinnen auch Schüler aus Schwachhausen, Horn-Lehe, Oberneuland und Borgfeld
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Mit Wasserwellen und Knoblauch zum Sieg

Christian Markwort 08.03.2017 0 Kommentare

NOS Jugend forscht Daniel van der Meer
Alexander Schill vom Ökumenischen Gymnasium forscht zur digitalen Welt. (Andi Dittrich)

Wettbewerbs „Jugend forscht“ mit ihrem Projekt „Antimikrobielle Eigenschaften von Knoblauch“ gegen mehrere Mitbewerber durch – und darf nun am 23. und 24. März am Landesentscheid im Flughafen Bremen teilnehmen. Außer Yichen Wang konnten noch weitere Jungforscher aus Horn-Lehe, Schwachhausen, Oberneuland und Borgfeld in den Sparten „Jugend forscht“ und – für die jüngeren Teilnehmer – „Schüler experimentieren“ bei der Jury mit ihren Projektideen punkten. Die Erstplatzierten beim Landeswettbewerb werden am Bundesentscheid im Mai in Erlangen teilnehmen.

Insgesamt wurden 28 Projekte mit ersten Preisen gewürdigt. Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere technisch anspruchs­volle, überraschende oder ökologisch wertvolle Projekte mit dem zweiten oder dritten Preis sowie mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Sara Alhaj, ebenfalls von der International School of Bremen, konnte mit ihrem Projekt „Die Veränderung der Kortisolspiegel durch Stress und die Wirkung des Alters auf ­diese Abweichung“ im Fachbereich Biologie den zweiten Platz erklimmen.

NOS Jugend forscht Yichen Wang
Yichen Wang von der International School ­beschäftigt sich biologisch mit Knoblauch. (Andi Dittrich)

Ebenfalls einen zweiten Platz erreichte Maja Pakula von der Oberschule Rockwinkel im Bereich Chemie mit ihrem Projekt „Warum verfärben sich blondierte Haare im Schwimmbad?“. Magnus Hansen, Philipp Petscherkin und Yannik Kairies vom Kippenberg-Gymnasium belegten mit ihrer „Simple Flame“ den dritten Platz im Bereich Chemie. Im Bereich Mathematik / Informatik sicherte sich Alexander Schill vom Ökumenischen Gymnasium („Die Würfel der digitalen Welt“) einen ersten Preis.

Zu den Erstplatzierten gehören auch Jonas Bayer, Simon Dubischar und Malte Haßler vom Gymnasium Horn, vom Landesgymnasium für Hochbegabte und vom Kippenberg-Gymnasium. Mit ihrem Gemeinschaftsprojekt „Diophantische Darstellung des Collatz-Problems“ versuchen die Schüler alle Zahlen, die in der Collatz-Folge zur 1 führen, durch ein Polynom mit ganzzahligen Variablen und Koeffizienten (eine diophantische Gleichung) darzustellen. Die Collatz-Folge ist folgendermaßen definiert: Sie startet mit einer beliebigen natürlichen Zahl n. Ist diese Zahl ungerade, so ist die nächste Zahl in der Folge 3n + 1, ist die Zahl n gerade, so ist die nächste Zahl in der Folge n/2.

NOS Jugend forscht Alexander Schill
Alexander Schill vom Ökumenischen Gymnasium forscht zur digitalen Welt. (Andi Dittrich)

Für das Projekt „Optimierung der Warteschlange in unserer Cafeteria“ wurden Inkeri Leimbach und Dorothea Cordes vom Kippenberg-Gymnasium mit dem dritten Platz im Bereich Mathematik / Informatik belohnt. Den zweiten Preis im Bereich Physik heimste Claudio Pizarro Salcedo von der International School ein. Einen von zwei ersten Plätzen im Bereich Technik belegte Daniel van der Meer vom Kippenberg-Gymnasium mit seiner „Nutzung von Wasserwellen zur Energiegewinnung“. Dana Alhaj, ebenfalls von der International School, gelangte mit ihren Untersuchungen über die „Auswirkung des pH-Werts auf die Festigkeit des Haares“ im Bereich Technik auf den zweiten Platz.

Trick gegen beschlagende Brillen

Auch in der Sparte „Schüler experimentieren“ schnitten Jugendliche aus dem Bremer Nordosten erfolgreich ab. Im Bereich Biologie zog Tessa-Louisa Molsen vom Ökumenischen Gymnasium mit ihrer Antwort auf die Frage „Fingerknacken – woher kommt es?“ ins Landesfinale ein. Dort trifft sie auf Nina Punke, Frida Hennefelder und Rosalie Blietz vom Gymnasium Horn, deren Projekt „Beschlagende Brillen? – Nein danke“ im Bereich Chemie mit dem ersten Platz belohnt wurde. Von derselben Schule kommen Henrike Tänzer, Merle Behrens und Lara Mühlenhardt mit ihrer Frage: „Reinigungsmittel – muss es wirklich das teure Markenprodukt sein?“ im Bereich Chemie auf den zweiten Platz. Einen ersten Preis im Bereich Chemie sicherten sich Emilia Kaller und Sandy Kruse von der Oberschule an der Ronzelenstraße mit ihrem Projekt „Knicklichter länger leuchten lassen“.

Den Vogel abgeschossen haben die neunjährigen Zwillinge Peter und Paul Büchner von der Grundschule Borgfeld, die der Frage „Wann fliegt der Pfeil am weitesten?“ nachgingen – und im Bereich Physik Regionalsieger wurden. Mit „Tafelwischen leicht gemacht“ sicherten sich ­Marie Rasper, Lina Bouhras und Mariam Hucker vom Gymnasium Horn den ersten Platz im Bereich Technik. Einen dritten Preis vergab die Jury für das Projekt „Motivations-Mülleimer“ von Bent Laasch, Lennart ­Hesse und Tim Bolewski vom Gymnasium Horn.


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Leserkommentare
darkstarbremen am 21.10.2019 19:36
Endlich ein richtiger Ansatz in der Ausbildung. Das ist sehr zu fördern. Und was wird mit den anderen Studiengängen in der Pflege in Bremen?
darkstarbremen am 21.10.2019 19:31
Inwiefern wurden denn die Gehälter der Pflege in Kliniken gedrückt? Der TVÖD Pflege in den Kliniken wurde nicht gesenkt. Das ist auch richtig so. Nur ...