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St.-Jürgensland
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Unbekannte erschießen Störche

Peter von Döllen 01.08.2018 0 Kommentare

Fundort der toten Tiere an der Kreisstraße 8 in Niederende.
Fundort der toten Tiere an der Kreisstraße 8 in Niederende. (Polizei)

Lilienthal. Die Wiesen im St.-Jürgensland sind wegen einer Fleetstauung derzeit feucht – ideale Verhältnisse für Störche. Deshalb halten sich dort sehr viele der stolzen Vögel auf, wie Ortwin Vogel, Storchenbeauftragter sagt. Er ist so oft ebenfalls oft dort, um nach den Störchen zu sehen. An diesem Dienstag aber war sein Rundgang wenig erfreulich. „Ich habe ein weißes Büschel entdeckt und bin dorthin gegangen“, schildert der Experte. Der Fund an der K8 in Niederende entpuppte sich als toter Storch – wohl erschossen. Und es blieb nicht der einzige. Vogel fand zwei weitere tote Störche und zwei Möwen. Alle wiesen Schusswunden auf. Ein Storch wurde am Kopf getroffen, einem fehlte ein Bein und der dritte wurde am Rumpf tödlich verletzt.

Ortwin Vogel verständigte den Landkreis. Der erstattete nach einer Begutachtung Anzeige bei der Polizei. Weißstörche sind durch die Bundesartenschutzverordnung streng geschützt. Die Tötung ist abseits aller moralischer Bewertung eine Straftat. Die Polizei hat deshalb die Ermittlungen aufgenommen. Mitarbeiter des Veterinäramtes haben die toten Körper in Verwahrung genommen. „Die Tiere wurden sichergestellt und werden zur Tierärztlichen Hochschule in Hannover gebracht“, bestätigt Polizeisprecher Jürgen Menzel. Dort soll die genaue Todesursache ermittelt werden. Stand jetzt muss davon ausgegangen werden, dass die Vögel durch Schüsse aus einem Kleinkalibergewehr ums Leben kamen. Die Polizei sucht nun Zeugen: Wer etwas gehört oder gesehen hat, kann sich unter der Rufnummer 04791/ 30 70 melden.


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Leserkommentare
butenbremer_in_altona am 19.10.2019 15:40
Das Schiff an Land aufpallen, sturmfest machen und aufhübschen. Dann kann Bremerhaven das Museumsstück behalten und man muss kein Geld ausgeben, um ...
admiral_brommy am 19.10.2019 14:52
Dann ist es wichtig, alle vier Jahre so zu wählen, damit sich daran nichts ändert. Da freut sich der Verwaltungsbeamte.