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Stunde der Wintervögel
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Weniger Amseln an den Futterhäusern

Brigitte Lange 11.01.2019 0 Kommentare

Die Amsel hat sich bei der aktuellen Zählung der
Die Amsel hat sich bei der aktuellen Zählung der "Stunde der Wintervögel" einigermaßen rar gemacht. (Tim Brakemeier)

Landkreis Osterholz. Bundesweit hat der Hausspatz den Schnabel vorn. Er wurde bei der Zählaktion „Stunde der Wintervögel“, die der Nabu für das vergangene Wochenende ausgerufen hatte, am häufigsten in deutschen Gärten gesichtet. Im Landkreis Osterholz ist er dagegen locker von der Kohlmeise ins Abseits gestellt worden. Sie wurde hier 860 Mal, der Hausspatz dagegen nur 610 Mal gesichtet, was ihm den dritten Platz beschert hat. Bis jetzt, denn alles kann sich noch ändern. Zwar durfte nur von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. Januar, gezählt werden. Aber ihre Beobachtungen können die Teilnehmer noch bis zum 15. Januar melden.

Im ersten Schwung haben im Landkreis 222 Vogelfans aus 152 Gärten 5262 Vögel gemeldet. Rüdiger Wohlers, Nabu-Pressesprecher, spricht von einer guten Anfangsbeteiligung und schließt daraus auf eine sehr hohe Gesamtzahl an Teilnehmern. Wer noch nachmelden möchte, erfährt unter www.nabu.de, wie es funktioniert.

Bereits jetzt zeichnet sich ein starker Rückgang der Amseln ab, berichtet der Nabu. „Bei ihr schlägt niedersachsenweit das Usutu-Virus, das im Herbst grassierte, zu Buche“, meint Wohlers. Zwar seien die Verluste nach jetzigem Stand nicht so dramatisch wie befürchtet. Es gebe aber Regionen, in denen der Bestand im Vergleich zu 2018 stark reduziert sei. Zu ihnen gehört der Landkreis Osterholz. Dort liegt die Zahl der gesichteten Amseln aktuell um 26 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Insgesamt scheint die Zahl der Vögel an den Futterhäusern geringer zu sein als noch im Januar 2018. Dies führen die Naturschützer unter anderem auf das milde Winterwetter zurück. Dadurch blieben die gefiederten Gäste aus dem Norden und dem Osten aus. Auch Waldvögel seien auffallend selten gemeldet worden. Das erklären sich die Vogelexperten mit dem guten Nahrungsangebot, das die Tiere aktuell in der Natur haben.


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Ein Syrer und sein neues Leben in Rotenburg
Samer Tannous ist Hochschullehrer aus Damaskus, lebt mit seiner Familie seit 2015 in Rotenburg und arbeitet dort als Französischlehrer. In der Wümme-Zeitung schreibt er wöchentlich über seine Erlebnisse.
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Leserkommentare
werderfan am 23.10.2019 21:15
Ich versuche das mal kurz für die Demokratiefreunde zu erläutern:
1. Der Umweltausschuss des Beirats Blumenthal tagt am nächsten Montag ...
IhrenNamen am 23.10.2019 21:02
Ich bin mal sehr gespannt wie sich das auf die Spendensumme auswirkt.