Wunschlisten der Twistringer Senioren

Twistringen. Boccia, Tanztee, Bingo, Spielenachmittage oder ein Betreuungsangebot nach Krankenhausaufenthalten - das sind die Wünsche der Twistringer Senioren. Rund 40 Interessierte versammelten sich am Dienstagabend im Ratssaal des Twistringer Rathauses, um gemeinsam darüber zu sprechen, was sich die ältere Generation in Twistringen wünscht, was fehlt oder was geändert werden sollte. Organisiert hat das Treffen Sonja Rabbe vom Fachbereich Familie und Soziales der Stadt Twistringen und Leiterin des Projekts Beratung und Aktionen für Senioren in Twistringen (Basta).
08.03.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Julia Soostmeyer

Twistringen. Boccia, Tanztee, Bingo, Spielenachmittage oder ein Betreuungsangebot nach Krankenhausaufenthalten - das sind die Wünsche der Twistringer Senioren. Rund 40 Interessierte versammelten sich am Dienstagabend im Ratssaal des Twistringer Rathauses, um gemeinsam darüber zu sprechen, was sich die ältere Generation in Twistringen wünscht, was fehlt oder was geändert werden sollte. Organisiert hat das Treffen Sonja Rabbe vom Fachbereich Familie und Soziales der Stadt Twistringen und Leiterin des Projekts Beratung und Aktionen für Senioren in Twistringen (Basta).

Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Karl Meyer und einleitenden Worten von Sonja Rabbe waren die Senioren gefragt. Die waren allerdings sehr zurückhaltend und warteten lieber auf die offenen Gespräche im Anschluss. So ging es vorerst mit Märchen zum Schmunzeln weiter. Am Eingang des Ratssaals waren Pinnwände mit Listen aufgestellt. Die Teilnehmer wurden gebeten, je nach Interesse Strichlisten zu vervollständigen, um "zu sehen, wie es mit der Seniorenarbeit in Twistringen weiter gehen soll", erklärte Rabbe. "Wir wollen herausfinden, was wirklich wichtig ist." Und so füllten sich die Listen. Besonders angetan waren die Anwesenden von der Idee einer Kooperation zwischen Schülern und Senioren. Einander helfen, lautet die Devise. Dass beide Seiten viel voneinander lernen können, haben bereits Projekte gezeigt, unter anderem in Bassum, wo Schüler Senioren kürzlich in Sachen Computer unter die Arme gegriffen hatten (wir berichteten). Auch ein Lieferdienst in Twistringen für

Lebensmittel ist durchaus gefragt, eine Seniorenmesse können sich auch einige vorstellen. "Auf der Liste mit dem Lieferdienst waren neben der Kooperation mit den Schülern die meisten Striche", sagte Sonja Rabbe auf Nachfrage dieser Zeitung. Auch eigene Wünsche konnten die Senioren los werden, wie eingangs erwähnt. Das Thema Bürgerbus lag übrigens im Mittelfeld des Interesses.

Nun liegt es am Organisationsteam des Basta-Projektes, die Listen auszuwerten. "Dann schauen wir, wie wir was umsetzen können", erklärte Sonja Rabbe.

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