Handball Zschorlich und Freese bilden starken Block

Achim. Durchaus achtbar haben sich die Oberliga-Handballer der SG Achim/Baden bei ihrer offiziellen Saisonvorstellung gegen den litauischen Meister RK Zemaitijos Dragunas aus der Affäre gezogen. Die Teams trennten sich am Mittwochabend in der Achimer Gymnasiumhalle mit einem 31:31-Unentschieden.
19.08.2010, 22:31
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Jürgen Prütt

Achim. Durchaus achtbar haben sich die Oberliga-Handballer der SG Achim/Baden bei ihrer offiziellen Saisonvorstellung gegen den litauischen Meister RK Zemaitijos Dragunas aus der Affäre gezogen. Die Teams trennten sich am Mittwochabend in der Achimer Gymnasiumhalle mit einem 31:31-Unentschieden. Zur Halbzeit hatte die Mannschaft von Irek Faciejew noch mit 17:13 geführt.

Vor nur gut 100 Zuschauern, darunter auch zehn Gäste aus Achims lettischer Partnerstadt Cesis, die ihre Nachbarn aus dem Baltikum über 60 Minuten nach Kräften anfeuerten, startete die SG Achim/Baden gegen die Handballer aus der litauischen Hafenstadt Kleipeda konzentriert in die Begegnung. So stand es nach Treffern von Patrick Denker (2), Roman Döhling und Tobias Freese bereits 4:0 für die Gastgeber, bevor Dragunas Bastian Bormann im Tor der SG zum ersten Mal überwinden konnte. Auch im weiteren Spielverlauf gelang es den von einem Trainingslager in Barnstorf zur Stippvisite nach Achim gekommenen Gästen nicht, den Abstand zu verringern.

Schierenbeck deutet Potenzial an

Achim überzeugte mit den zunächst im Innenblock der 6:0-Deckung beginnenden Arne Zschorlich und Tobias Freese und ließ kaum Chancen des litauischen Meisters zu. Der über die Stationen TV Oyten und VfL Horneburg zu seinem Heimatverein zurück gekehrte Arne Zschorlich überzeugte zudem auch in der Offensive. Vier Treffer gingen auf das Konto des Kreisläufers, bevor er nach 20 Minuten seinen Platz für Fabian Balke räumen musste, der bis zur Pause dann auch noch zwei Mal erfolgreich war. Mit dem vom ATSV Habenhausen nach Achim gewechselten Torben Schierenbeck stellte zudem ein weiterer Neuzugang der SG nach seiner Einwechslung (20.) seine Klasse unter Beweis. Gleich drei der letzten fünf Achimer Treffer gingen auf das Konto des Rückraum-Linkshänders.

Dass es in der Schlussphase der kurzweiligen Partie überhaupt noch einmal eng wurde, war auch der Tatsache geschuldet, dass Irek Faciejew allen Spielern Einsatzzeiten gewähren wollte. Mit Benjamin Janssens, Simon Bock, Fabian Balke und Niklas Schanthöfer standen so teilweise im zweiten Durchgang gleich vier Youngster gleichzeitig auf dem Feld.

In der Schlussphase führte der allerdings höchstens über Drittliga-Niveau verfügende Europapokalteilnehmer aus Litauen dann mit 31:30, bevor Tobias Freese der verdiente Ausgleichstreffer glückte. Irek Faciejew durfte zweieinhalb Wochen vor Saisonbeginn in der Oberliga Nordsee gegen den TV Neerstedt im Großen und Ganzen zufrieden sein mit seiner Mannschaft. 'Leider haben einige Unkonzentriertheiten uns dann um den Erfolg gebracht', sagte Achims Trainer.

Sein litauischer Gegenüber Arturas Juskenas war mit der Vorstellung seiner Spieler dagegen überhaupt nicht einverstanden. 'Achim hat gut gespielt, und wir haben ein richtig schlechtes Spiel abgeliefert.'

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+