Zwei neue Angebote der „Gruppe 50 und umzu“ im Schroeter-Haus

Lilienthal. Wenn jemand gerne Gesellschaftsspiele spielt, es "schön kitschig britisch" mag und obendrein über sich sagt, "es macht uns Spaß, etwas auf die Beine zu stellen", kann daraus nur etwas entstehen, an dem andere Menschen Freude haben. In diesem Falle zwei neue Treffpunkte im Amtmann-Schroeter-Haus (ASH). Unter dem Dach der "Gruppe 50 und umzu" bittet Telse Schulze am Donnerstag, 7. Februar, um 18.30 Uhr erstmals zu Englisch in entspannter Atmosphäre bei "It‘s Teatime". Eineinhalb Stunden später packen sie und ihr Mann Alfred an gleicher Stelle beim neuen Spieleabend Spielekartons auf die Tische.
14.01.2013, 05:00
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Zwei neue Angebote der „Gruppe 50 und umzu“ im Schroeter-Haus
Von Undine Zeidler

Lilienthal. Wenn jemand gerne Gesellschaftsspiele spielt, es "schön kitschig britisch" mag und obendrein über sich sagt, "es macht uns Spaß, etwas auf die Beine zu stellen", kann daraus nur etwas entstehen, an dem andere Menschen Freude haben. In diesem Falle zwei neue Treffpunkte im Amtmann-Schroeter-Haus (ASH). Unter dem Dach der "Gruppe 50 und umzu" bittet Telse Schulze am Donnerstag, 7. Februar, um 18.30 Uhr erstmals zu Englisch in entspannter Atmosphäre bei "It‘s Teatime". Eineinhalb Stunden später packen sie und ihr Mann Alfred an gleicher Stelle beim neuen Spieleabend Spielekartons auf die Tische.

Als die "Gruppe 50 und umzu" im vergangenen Sommer startete, gingen Telse und Alfred Schulze einfach einmal hin. Das Schroeter-Haus gefiel ihnen schon lange, erzählt Telse Schulze. Nur fühlten sie sich im Alter um die 50 bis dahin noch zu jung dafür. Mit der neuen Gruppe änderte sich das. Sie schätzen inzwischen ihre "nette Truppe" und haben die Donnerstagabende dafür reserviert. Von Anfang an war dem Ehepaar außerdem klar, so Alfred Schulze: "Wir wollen nicht nur konsumieren." Sie entwickelten zwei Angebote – zugeschnitten auf Menschen um die 50: Die Teatime beginnt darum um 18.30 Uhr. Nicht die klassische britische Zeit, weiß Telse Schulze, aber dadurch machbar für Menschen, die arbeiten. Gespielt wird erst ab 20 Uhr. Als ausgebildete Englischlehrerin in der Erwachsenenbildung lehrt Telse Schulze die Sprache an verschiedenen Volkshochschulen und nennt das Unterrichten ihr Hobby. Dabei probierte sie auch die Teatime schon aus und ihre Teilnehmer hatten viel Freude daran. Nun will Telse Schulze diese Art des aktiven Unterrichtens und "Lernens mit allen Sinnen" auch im ASH etablieren. Dabei geht es nach ihren Worten um den Spaß an der Sprache, Fehler inklusive. Mit ihrer Teatime spricht Telse Schulze Menschen um die 50 an, die Freude daran haben, Englisch in der Gruppe zu pflegen und dafür mittlere Sprachkenntnisse mitbringen. "Alles Britische ist mir lieb", schwärmt Telse Schulze. Stilecht soll darum ihre Teatime werden. Für das erste Treffen backt sie die süßen Scones selbst und reicht dazu ganz britisch, Clotted Cream, eine Art dicker Sahne. Später, so kann sie sich vorstellen, könne bei der Teatime gemeinsam gekocht werden – mit den dazugehörigen englischen Vokabeln natürlich oder es könne einen "walk and talk" geben, einen englischsprachigen Spaziergang. Da bleibt viel hängen, weiß die Englischlehrerin. Um 20 Uhr wechselt Telse Schulze nahtlos in den Spielemodus. Seit die Kinder klein waren, schenkte sich die spielbegeisterte Familie an jedem Weihnachten das aktuelle Spiel des Jahres oder eines von der Nominierungsliste, erzählt sie. Rund 30 Spielekartons stehen bei den Schulzes zu Hause in den Regalen. Wie sie selbst könnten auch die anderen Mitspieler ihre Lieblingsspiele mitbringen, damit "an allen Tischen gespielt wird". Dabei betont sie: "Wir werden nicht vorgeben, was gespielt wird."

Amtmann-Schroeter-Haus: Jeden ersten Donnerstag im Monat: "It‘s Teatime", mit Telse Schulze von 18.30 bis 20 Uhr (Anmeldung bis 30. Januar erbeten unter 04298/30161) und "Spieleabend" mit Telse und Alfred Schulze von 20 bis 22 Uhr,- beide Gruppen starten am 7. Februar.

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