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Bremer Containerbaufirma unter bosnischer Führung bereichert Morsumer Gewerbepark / Wachstum angestrebt
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Mit deutscher Qualitätsarbeit punkten

Lars Köppler 27.11.2013 0 Kommentare

Edin Bosnijic und Nedzad Balic von der Firma CBG in Thedinghausen
Edin Bosnjic (links), Geschäftsführer der Firma CBG Container Bau, und sein Mitarbeiter Nedzad Balic haben ihre Wirkungsstätte von Bremen-Oslebshausen ins Morsumer Gewerbegebiet verlegt. Der Bau der neuen Produktionshalle kostete rund zwei Millionen Euro. (Bjoern Hake)

Frank Bielefeld ist mit der Entwicklung des Morsumer Gewerbegebietes in den vergangenen zwei Jahrzehnten zufrieden. „Es tut sich etwas. Wir haben hier inzwischen eine bunte Mischung an Gewerbebetrieben“, stellt der Wirtschaftsförderer der Gemeinde Thedinghausen fest. Erst vor zwei Monaten fand in dem Gewerbepark, der sich auf 39 Hektar von der Verdener Straße bis zur Einsteinstraße erstreckt, das jüngste Richtfest statt.

Die Bremer Containerbaufirma CBG hatte die Gemeindeverwaltung zur feierlichen Einweihung ihrer neuen Produktionsstätte eingeladen. „Die Halle in Oslebshausen war für unsere Arbeit nicht mehr geeignet. Es waren aber auch Kostengründe, die uns zum Umzug bewegt haben“, erklärt Geschäftsführer Edin Bosnjic, der mit seinem Team – 20 Containerschlosser und Schweißer sowie vier Bürokräfte – in Morsum spezielle Container für Industrie und Armee fertigt.

Niedergelassen hat sich das im Jahr 2004 gegründete Unternehmen auf dem früheren Gelände der Polar-Fenster- und Türenwerke, wo ausreichend Platz für den Bau zur Verfügung stand. Den Schwerpunkt legte der bosnische Geschäftsmann auf den Neu- und Umbau von Spezialcontainern, die den sicheren Transport und die Aufbewahrung von schwerer Fracht ermöglichen sollen. Dabei handeln die CBG-Handwerker streng nach Kundenwünschen. „Wir wollen uns durch Qualität ,Made in Germany’ von der Konkurrenz abheben“, sagt Bosnjic, der nur sechs Mitbewerber im gesamten Bundesgebiet hat.

Die Arbeiten an der neuen Produktionshalle, die rund zwei Millionen Euro gekostet hat, waren zügig abgeschlossen. Im Mai startete das Projekt, mittlerweile hat sich das Unternehmen an der neuen Wirkungsstätte eingewöhnt. Zu den Nachbarn gehören jetzt – unter anderen – ein Unternehmen für Spezialtransporte, ein Dachdecker, eine Firma für Textilpflege, ein Hunde- und Katzenshop und ein Wertstoffentsorger. Wirtschaftsförderer Frank Bielefeld sieht indes noch Lücken im Gewerbegebiet und somit auch Potenzial für Wachstum. „Unser Ziel ist es, mittelfristig weitere Firmen nach Morsum zu locken“, so der Fachmann für Bau, Planung und Umwelt. So zähle noch eine Fläche von rund 12000 Quadratmetern zum Eigentum der Gemeinde Thedinghausen. „Wir müssen die Vermarktung vorantreiben, wenn wir diese Flächen veräußern wollen“, beschreibt Frank Bielefeld eine seiner wichtigsten Aufgaben. Zudem gelte es, die Erschließungsstraßen im Gewerbegebiet vollständig auszubauen. Zukunftspläne schmiedet aber auch CBG-Geschäftsführer Edin Bosnjic.

Sollte sich das Geschäft so erfolgreich entwickeln wie gewünscht, will der Unternehmer expandieren und weitere Arbeitsplätze schaffen.


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Leserkommentare
werderfan am 23.10.2019 21:15
Ich versuche das mal kurz für die Demokratiefreunde zu erläutern:
1. Der Umweltausschuss des Beirats Blumenthal tagt am nächsten Montag ...
IhrenNamen am 23.10.2019 21:02
Ich bin mal sehr gespannt wie sich das auf die Spendensumme auswirkt.
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