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GE·BE·IN Bestattungsunternehmen mit Rundumbetreuung

In Bremen-Osterholz eröffnet das Bestattungsinstitut GE·BE·IN seine mittlerweile elfte Filiale. Das Unternehmen blickt auf eine fast 100-jährige Geschichte zurück. Im Fokus steht stets der Mensch.
28.04.2022, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Sebastian Krüger

Über zehn Standorte in Bremen und umzu versorgt das Bestattungsinstitut GE·BE·IN die Region mit allen Leistungen, die einen würdevollen und angemessenen Abschied vom Leben ermöglichen, und bald kommt ein elfter hinzu: In der Walliser Straße 140 im Stadtteil Osterholz beginnt am 2. Mai die Beratung aller Menschen, die einen Trauerfall zu beklagen oder Fragen zu den Themen Tod, Bestattung und Vorsorge haben. Tanja Vroom aus der Horner Zweigstelle und Alexander Becker aus Hastedt kümmern sich künftig professionell um die Anfragen und stehen Interessierten Rede und Antwort. Die feierliche Eröffnung der Filiale findet am 30. April von 11 bis 15 Uhr statt.

Die Verteilung der Standorte über das gesamte Stadtgebiet ist eine Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger: „Wir sind vor Ort, jeder kann gern spontan in die nächste Filiale gehen oder per E-Mail und Telefon einen Beratungstermin ausmachen“, betont Herwig Gründel, Geschäftsführer der neuen Filiale sowie Abteilungsleiter Beratung im Traditionsunternehmen.

Die neue Filiale bringe viele Vorteile mit sich, sagt er und freut sich über die gute Lage. Zwei ehe­malige Ladenlokale, die zusammengelegt wurden, kommen auf eine Fläche von 160 Quadratmetern – ausreichend Platz für helle, freundliche, modern eingerichtete sowie großzügige Räumlichkeiten. Neben einem Empfangs- sowie einem Eingangsbereich wird es einen Abschiedsraum geben, den Angehörige über einen separaten Eingang mit einem Transponder erreichen können. „So können sie sich rund um die Uhr auch spontan von dem verstorbenen Menschen verabschieden“, erläutert er.

Das Unternehmen lege großen Wert darauf, Dinge nah mit den Kundinnen und Kunden abzusprechen, betont Gründel. Viele wüssten gar nicht genau, welche Aufgaben Bestatterinnen und Bestatter den Hinterbliebenen abnehmen können. Daher gehe er mit seinem Team offen auf die Menschen zu. „Wenn sie ihre Fragen stellen und Wünsche äußern, können wir vieles ermöglichen und dem individuellen Menschen gerecht werden.“ Schließlich sei gerade das in einem Trauerprozess wichtig: den verstorbenen Menschen erkennen. Trotz der Größe des Unternehmens nehme man sich immer Zeit für eine individuelle Beratung, betont er.

GE·BE·IN bietet eine Bestattungsvorsorge an. Kundinnen und Kunden überlegen, welche Bestattung sie für sich wünschen und legen die Details im Vorfeld fest. Mit den Beraterinnen und Beratern besprechen sie so gemeinsam ihre Wünsche „Vieles kann detailliert festgelegt werden, was für die Hinterbliebenen eine große Entlastung ist, die ja meist mit der Trauer beschäftigt sind“, sagt Gründel. Ein wichtiger Aspekt der Vorsorge ist die finanzielle Absicherung, weiß der Experte. Durch eine Sterbegeldversicherung können Kundinnen und Kunden eine bestimmte Summe versichern, für die ihre Hinterbliebenen später nicht aufkommen müssen.

Eine weitere Besonderheit des Unternehmens ist die hauseigene Floristik. Dadurch sind enge Absprachen auf kurzen Wegen möglich, um die Zeremonie individuell auf den Verstorbenen und seine Persönlichkeit abzustimmen.

GE·BE·IN wurde am 30. März 1923 durch den Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund gegründet und stand für Gemeinwirtschaftliches Bestattungs-Institut – also eine Zeit mit vielen sozialen sowie wirtschaftlichen Problemen. Neben der erhöhten Sterblichkeit waren es oftmals auch finanzielle Sorgen, die Hinterbliebene belasteten. Das GE·BE·IN sollte in Form eines Vereins das Bestattungswesen erneuern und sozialer gestalten. Anstatt einem bestimmten Kreis der Bevölkerung vorbehalten zu sein, sollte das neue Institut der Allgemeinheit dienen.

Die Schaffung des GE·BE·IN und der Notgemeinschaft hatte einen erheblichen Einfluss auf das Bestattungswesen in Bremen: Bereits Ende 1923 waren 18.000 Bremer Bürgerinnen und Bürger Mitglied in der Notgemeinschaft, Ende 1924 55.000 und 1930 mehr als 100.000. In den 1950er- und 1960er-Jahren expandierte das Unternehmen und gründete weitere Standorte. 1997 folgte die erste Filiale außerhalb Bremens in Achim – ein Kurs, der mit der neuen Filiale in Osterholz einen weiteren Meilenstein in der langen Unternehmensgeschichte erreicht. Und mit dem 100-jährigen Jubiläum steht im kommenden Jahr ein besonderer Jahrestag für das außergewöhnliche Institut an.

Das Osterholzer Bestattungsinstitut GE·BE·IN GmbH, ansässig in der Walliser Straße 140, ist telefonisch erreichbar unter 0421 / 80 90 43 25 sowie per E-Mail an tenever@ge-be-in.de. Die Filiale ist ab dem 2. Mai montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

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