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Sonderthema Garten Garten im Frühling

Von Gartenteich bis Outdoortrends; der Garten hat im Frühling viel zu bieten und macht Lust auf Gartenarbeit oder neue Möbel. Tipps und Trends zu allen Themen rund um den heimischen Garten!
26.03.2022, 11:20
Lesedauer: 10 Min
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Von Annika Häfermann
Inhaltsverzeichnis

Den Sommer im Freiluftwohnzimmer genießen

Schon immer erholen sich die Menschen gern draußen in der
Natur, finden Ruhe und Entspannung im Wald, im Garten oder auf dem Balkon. Aber mit Andauer der Pandemie ist draußen eben auch der beste Platz, um sich zu treffen oder Gäste zu empfangen. Und mehr noch: Nicht wenige Menschen haben die Erfahrung einer Quarantäne machen müssen.
Dabei wurde der eigene Außen­bereich zum Erholungsort und Seelentröster. Der Aufenthalt im Freien bedeutet uns heute viel mehr als noch vor drei Jahren.
Dabei geht es längst nicht mehr
nur um gesellige Grillabende. Wir leben, treiben Sport, entspannen, ernten, kochen und arbeiten draußen. Die passenden Möbel dürfen da natürlich nicht fehlen. Ein Grund, weshalb die Verbände der deutschen Möbelindustrie in Zusammenarbeit mit der Innenarchitektin Katrin de Louw die Trends der bevorstehenden Outdoorsaison analysiert hat.

Ein Plus an Wohnraum

Wer die Chance hat, vergrößert seinen Lebensraum durch die wohnliche Gestaltung eines angrenzenden Außenbereichs. Dabei stehen die aktuellen Gartenmöbel dem Wohnraummobiliar in nichts nach: Sie sind ihm vom Design her angeglichen, sind ebenso wertig und komfortabel. Die Möbel überzeugen mit schmeichelnder Haptik, bequemen Polsterungen sowie hochwertiger Verarbeitung. Auffällig sind die zahlreichen Details und Accessoires, die den Außenbereich in diesem Jahr einzigartig und höchst individuell machen: Licht, Duft, Musik, Dekoration. Natur- und Kunstlicht geben Struktur und zeigen interessante Schattenspiele. Nicht selten haben Leuchten eine erweiterte Funktion als Bluetooth-Lautsprecher für die musikalische Untermalung des Außenbereichs.

Organische Formen

Vorbei sind die Zeiten des eckigen Outdoorsofas. Weiche und gerundete Formen schmiegen sich nun mit dicken, runden Kissen in die natürliche Umgebung ein. Breite Loungesessel mit hohem Sitzkomfort schaffen eine entspannte Atmosphäre. Manche Sitzmöbel mit hoher Lehne laden ein zum Träumen sowie Zurück­ziehen vom stressigen Alltag, und wirken durch das Flechtwerk nicht selten wie gebaute Nester. Einige animieren auch zum Schaukeln. Das handwerklich anmutende Design ist in dieser Saison ein wichtiges Ge­staltungsmerkmal. Die allwetter­tauglichen Hightech-Fasern aus Kunststoff sind von natürlichen Ranken und Gräsern inspiriert sowie optisch und haptisch kaum mehr von natürlichen Materialien zu unterscheiden. Flechtwerke bestimmen nach wie vor viele Designs von Sesseln und Stühlen.

Muster und Farbe

Outdoorstoffe für die Sitzmöbel, aber auch wetterfeste Teppiche, Gardinen und gespannte Segel machen den Freisitz so richtig behaglich. Hier darf es – ähnlich wie im Innenraum – auch schon einmal etwas farbenfroher zugehen. Es dominieren schön strukturierte Unis in angenehmer Haptik, die in mehreren Farben – mal edel dezent, mal fröhlich bunt – kombiniert werden. Urlaubssehnsüchte wecken Muster aus orientalisch oder mexikanisch anmutenden, aufwendig gewebten Jacquardstoffen. Sitzkissen und Poufs runden das exotisch anmutende Design ab. Pflanzgefäße und Kübel sind wieder in Terracotta angesagt.

Flexible Verwendung

Lounges und Sitzgruppen werden als System gedacht, sind sehr flexibel in der Nutzung und individuell zusammenstellbar. Teak wird im Naturton oder bereits mit vergrauter Oberflächenbeschichtung angeboten. Bei den steinernen Tischplatten sind Marmoroptiken in diesem Jahr ebenso beliebt wie Unis in sanften Naturpastells. Die Flechtwerke der Stühle haben eine breite Farbrange von hellen Strohfarben über dezente Braun- und Schlammtöne bis hin zu Schwarz. Auch Ton-in-Ton-Designs als
farbige Gestelle passend zu den Polstern sind zu sehen. Neben den dominierenden neutralen und eleganten Tönen fallen kräftige Akzente in Mint, Rose, Senf- und Sonnengelb, Hellblau, Dunkelblau, Orange und Korallrot ins Auge.

Kulinarischer Genuss

Natürlich bleibt das Grillen – auch vegetarisch – wichtiger Bestandteil der Gartensaison. Hinzu kommen Outdoorküchen, die mit Gaskochfeld, Smoker, heißen Steinen oder Wok die Möglichkeiten der Essenszubereitung im Freien erweitern. Kräuter, Obst und Gemüse selbst zu ernten, ist so beliebt wie noch nie. Auf den Balkonen der Städter entstehen dafür Hoch-
beete. Für den entspannten Drink mit Freunden ergänzen Kühlschrank, Eismaschine oder auch mobile Servierwagen das Outdoor-­angebot.

Nachhaltige Verarbeitung

Im Außenbereich sind die Möbel der Witterung ausgesetzt und müssen hohen Anforderungen gerecht werden. Holz als nachwachsender Rohstoff spielt für Sesselfüße, Tischgestelle und -platten sowie Sonnenliegen nach wie vor eine wichtige Rolle. Die deutschen Hersteller legen großen Wert auf eine zertifizierte Herkunft des Holzes aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Bei den Outdoorstoffen ist die Recyclingfähigkeit wichtig.

Praktische Tipps für ein ausgewogenes Ökosystem sowie klares Wasser

Der eigene Garten ist für immer mehr Menschen ein wichtiger Rückzugsort, der gehegt und gepflegt wird. So zeigen dem Onlineportal Statista zufolge inzwischen mehr als 15 Millionen Deutsche
ein besonderes Interesse am Thema Gartenpflege und -gestaltung.

Herzstück eines schön angelegten Outdoorbereichs ist häufig der Gartenteich. Der Blick auf See­rosen, die ihre Blüten öffnen, Libellen, die über dem Wasser schwirren, oder Fische, die sich im Biotop tummeln, wirkt herrlich entspannend – ebenso wie das sanfte Plätschern eines Wasserspiels. Mit
der richtigen Bepflanzung und Technik bleibt der Pflegeaufwand der Natur­oase relativ gering.

Klares, sauberes Wasser ist eine der Grundvoraussetzungen dafür, dass sich die Fische wohlfühlen und man selbst das Naturparadies genießen kann. Unterwasserpflanzen wie Froschlöffel, Tausend-­
blatt, Blumenbinse oder verschiedene Rohrkolbenarten unterstützen eine natürliche Sauerstoffproduktion im Gewässer. Besonders wichtig aber ist ein gut abgestimmtes Pumpen-Teichfiltersystem. Pumpen gibt es in verschiedensten Ausführungen, auch in Form von Springbrunnen oder kleinen Fontänen. Sie bewegen das Wasser, pumpen es durch den Filter und sorgen somit für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr.

Bei einem Teichfilter-Komplett­system, das es für unterschiedliche Teichgrößen gibt, ist eine Energiesparpumpe bereits integriert. Ein großer Vorteil ist zudem, dass es mit einem Vorfilter ausgestattet ist, der groben Schmutz abfängt, bevor das Wasser durch die weiteren separaten Filterkammern fließt. Zudem tötet ein vorgeschalteter UVC-Klärer Keime, Bakterien und Algensporen ab. Schwebe­algen etwa können das Teich­wasser trüben, und krankheitserregende Keime oder Bakterien bedrohen die Fische.

Um das biologische Gleichgewicht im Gartenteich aufrecht­zuerhalten, sollten Hobbygärtner zudem regelmäßig abgestorbene Pflanzenteile beseitigen. Haben sich Fadenalgen gebildet, empfiehlt es sich, diese zeitnah mit einem Kescher abzufischen. Mit einem speziellen Schlammsauger lässt sich abgelagerte Biomasse aus Pflanzenresten und Schlamm vom Boden absaugen. Auch den Wasserstand sollten Gartenbesitzer im Blick behalten – und bei Bedarf den Teich mit frischem Leitungswasser auffüllen, um die Nährstoffkonzentration im Wasser so niedrig wie möglich zu halten. Bei lang anhaltendem Sonnenschein etwa verdunstet das Wasser schneller.

Weitere Informationen rund um das Thema sowie einen Teichratgeber für
die Pflege des Biotops gibt es im Internet unter www.eheim-teich.de.

Regeln für den Poolbau

Ein Swimmingpool im Garten kann vielseitig genutzt werden. Damit er von Anfang an erfüllt, was sich der Poolnutzer wünscht, gilt es laut dem Bundesverband Schwimmbad & Wellness ein paar goldene Regeln zu beachten.

Poolbauer finden: Der Bau eines Schwimmbads erfordert Fachkenntnisse und gehört in die Hand eines Profis.

Budget festlegen: Wichtig ist, einen Finanzrahmen festzulegen und ihn gegenüber dem Poolbauer zu kommunizieren. So kann dieser erläutern, was möglich ist.

Sonnigen und windstillen Platz suchen: Die Sonne ist die preiswerteste Energiequelle, um das Becken zu erwärmen. Daher ist ein sonniger und windstiller Platz im Garten ideal.

Grobverschmutzung verhindern: Herabfallende Blätter und Äste verschmutzen die Wasser­oase, weshalb sie nicht direkt unter Bäumen gebaut werden sollte.

Baurechtliche Bestimmungen beachten: In der Regel braucht man für Pools mit bis zu 100 Kubikmeter Wasserinhalt keine Baugenehmigung. Allerdings kann es je nach Baugebiet und Bundesland Abweichungen geben, zu denen die örtlichen Baubehörden Auskunft geben.

Weitere Informationen gibt es unter www.bsw-web.de.

Duftende Schönheiten

Rosen wie die apricot-rosafarbene Domaine de Cantilly oder die bordeauxrote Astrid Gräfin von Hardenberg verzaubern die Sinne durch ihren lieblichen Duft und ihr Farbenspiel. In einem Rosengarten kommt die „Königin der Blumen“ mit ihren vielfältigen Arten optimal zur Geltung und bietet oft ein einzigartiges buntes Spektakel vor grünem Rasen.

Besonders wirkungsvoll sind farblich aufeinander abgestimmte Rosenpflanzungen auf einer leichten Anhöhe, die vielleicht von einem Pavillon gekrönt wird. Ob einmalblühende, gefüllte oder ungefüllte Rosenarten – Tipps erhalten Gartenfreunde in den Baumschulen vor Ort.

Weitere Infos und Adressen gibt es unter www.gruen-ist-leben.de.

Die nächste Hitzewelle kann kommen

Da half auch alles Wässern kaum mehr: Die besonders heißen und trockenen Sommer der vergangenen Jahre ließen so manchen Rasen buchstäblich in die Knie gehen. Ausgetrocknete, braune Flächen und ein verminderter Wuchs waren die sichtbaren Folgen. Angesichts der klimatischen Veränderungen ist zu erwarten, dass lange anhaltende Hitzeperioden in Zukunft nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel sein werden. Viele Rasenarten sind für diese
herausfordernden Bedingungen nicht gemacht – umso wichtiger ist es, bereits bei der Anlage eines neuen grünen Teppichs spezielle Samenmischungen auszuwählen, die für den jeweiligen Standort gut geeignet sind.

Der Klimawandel ist ein Faktor, der sich sichtbar auf Rasenflächen auswirkt und deren Pflege wesentlich beeinflusst. Ein hochwertiges Saatgut soll nicht nur eine große Reinheit und Keimfähigkeit aufweisen, sondern hat heute weitere Anforderungen wie Strapazierfähigkeit, Hitzeresistenz und eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Rasenkrankheiten zu erfüllen. Ein nützlicher Qualitätsindikator für Gartenbesitzer ist es, wenn das Saatgut nach internationalen Qualitätsstandards wie RSM (Regel-Saatgut-Mischung) zugelassen ist. Dies bedeutet, dass die Mischung auf die Einhaltung genau definierter Anforderungen geprüft wurde. Der „DCM Rasensamen Sonne und Trockenheit“ etwa erfüllt diese Bestimmungen und ist speziell für Flächen ausgelegt, die einer starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt oder schwer zu bewässern sind. Enthalten ist ein hoher Anteil an sogenannten tetraploiden Gräsersorten. Sie weisen eine besonders gute Stresstoleranz gegenüber extremen Witterungsbedingungen wie Kälte, anhaltende Trockenphasen und plötzliche starke Regenfälle auf.

Die Rasenmischung lässt sich sowohl für die komplette Neuanlage als auch für die Pflege vorhandener Fläche verwenden. Die Samen keimen besonders schnell, die tief wurzelnden und wassersparenden Gräser sind speziell für
trockene Böden geeignet. Gartenbesitzer brauchen somit weniger zu wässern, Ressourcen werden gespart. Unter www.cuxin-dcm.de/hobby gibt es viele weitere Tipps für gesunde Rasenflächen, erhältlich ist das Saatgut im Fachhandel. In der Mischung ist zudem die Start-Aktiv-Formel, eine komplett organische Phosphorquelle, enthalten, die für ein schnelles Anwachsen und kräftige Wurzeln sorgt. Der Vorteil: Ein dichter und gesunder Rasen lässt Moos und Unkraut keine Chance – das erspart dem Gartenbesitzer weitere Probleme und macht den Einsatz von Chemie überflüssig.

Reiche Ernte im heimischen Gemüsebeet

Die Arbeit im eigenen Garten ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung: Bei einer aktuellen Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) gaben knapp 24 Millionen Deutsche ab 14 Jahren an, mehrmals im Monat zu gärtnern. Zudem sind Urban Gardening, also das gemeinschaftliche Gärtnern an öffentlichen Plätzen, sowie das Thema Selbstversorgung große Trends. Tomaten, Paprika, Auberginen oder Gurken aus eigenem Anbau schmecken einfach besser. Außerdem kann man hier selbst dafür sorgen, dass keine Pestizide oder andere Chemikalien mitgeerntet werden. Dafür ist unter anderem Saatgut von hoher Qualität wichtig.

Die richtigen Samen sind die wichtigste Grundlage für gesundes, nährstoffreiches Gemüse aus eigenem Anbau. Traditionelle Gemüsesorten sind – anders als Exoten – oft sehr gut an die Bodenbedingungen und unser Klima angepasst. So können Gärtner auf künstliche Düngemittel und chemische Pestizide verzichten und trotzdem einen hohen Ertrag gesunder Früchte erhalten. Um auch noch in den Folgejahren eine gute Ernte einzufahren, muss das Saatgut samenfest sein. Das bedeutet, dass die Gärtner die Samen aus den Pflanzen selbst sammeln und daraus im folgenden Jahr neue Pflanzen ziehen können. Ob eine Pflanzensorte samenfest ist oder nicht, erkennt man am Hinweis auf der Verpackung. Samenfestes Saatgut wie Lehmanns Bio-Saaten beispielsweise ist in Bio- und Demeter-Qualität verfügbar. Demeter ist der älteste Bioverband Deutschlands, welcher sich mit strengsten Richtlinien für einen biodynamischen und nachhaltigen Anbau einsetzt.

Besonders umweltfreundlich
ist der Gemüseanbau nach Prinzipien der Permakultur. Hier wird ein eigenes naturnahes Öko­system nachgeahmt. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung einer Vielfalt von Pflanzen und Tieren, die sich gegenseitig unterstützen, so die Produktion optimieren und einen positiven Beitrag für das Klima leisten. Unter www.lehmann-natur.com gibt es weitere Tipps und Erklärungen zur Permakultur.

Weiterhin sollten Hobbygärtner darauf achten, stets die passenden Pflanzen nebeneinanderzusetzen. Tomaten und Basilikum beispielsweise passen nicht nur auf dem Teller gut zueinander, sondern können auch zusammen gepflanzt werden und so gegenseitig ihr Wachstum begünstigen. Das Säen eines Blühstreifens oder bienenfreundlichen Saatguts fördert zudem den Erhalt von Bienen und Nützlingen.

Heckenpflege im Frühjahr

Immergrüne Hecken sind eine Bereicherung für jeden Garten. Damit die Pracht dauerhaft für Freude sorgt, hat sie gerade zu Beginn der neuen Freiluftsaison einige Pflegeeinheiten verdient. Bereits im Februar, wenn kein länger anhaltender Frost mehr zu erwarten ist, können sich Gartenbesitzer an einen neuen Formschnitt für den Wind- und Blickschutz machen. Ein bequemes Arbeiten ermöglichen Akku-Heckenscheren wie das Modell HSA 56. Bei höheren Hecken erlauben Akku-Heckenschneider den pflegenden Schnitt mit festem Stand. Eine akkubetriebene Strauchschere komplettiert das Pflegeset.

Weiteres gibt es im örtlichen Fachhandel und auf www.stihl.de.

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Behrendt
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