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Besinnung auf Zusammengehörigkeit

Das Schwachhauser Schmuck-Werk ist spezialisiert auf hochwertige und einzigartige Stücke mit Familienwappen. Ulf Lange zeigt, was daran so besonders ist.
27.05.2021, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Ralf Lieske
Besinnung auf Zusammengehörigkeit

Besondere Wünsche erfüllt der Spezialist Ulf Lange in eigener Werkstatt.

RALF LIESKE

Die Ideenschmiede für Edelstein, Schmuck & Style in der Friedhofstraße 15 ist breit aufgestellt. Neben klassischen Juwelierwaren bietet das Unternehmen unter der Führung von Ulf Lange für jeden Kundenwunsch passende Geschenkideen an.

Im Trend liegen aktuell Siegelringe. Gehörten sie in der Vergangenheit überwiegend zum Selbstverständnis von Aristokraten, stehen sie heute jedem, der daran Interesse hat, zur Auswahl. Die überholte Assoziation mit dem Stempelsiegel als Ausdruck von Macht und Autorität ist längst einer Symbolik der Identifikation und Bindung zur Familie gewichen. „Gerade in dieser Zeit kommen die Menschen zur Ruhe und besinnen sich auf die Bedeutung der Herkunft und Familie“, sagt Lange. Mittlerweile wünschen sich auch immer jüngere Kunden den Siegelring als Symbolschmuck – beispielsweise zur Konfirmation oder zum 18. Geburtstag.

Die Ringe sind höchst individuell. Trotz ihrer Einzigartigkeit haben sie durch die gewählten Formen und Materialien sowie die Steine und deren Verarbeitung eine wesentliche Gemeinsamkeit: das eingravierte Symbol. Es ist meist ein Familienwappen, das Jahrhunderte zurückverfolgbar ist. Wer möchte, kann bei Lange alternativ ein Emblem basierend auf Nachforschungen zu seinen Ahnen entwerfen lassen. Zur Einfassung der Steine wird meistens Gelbgold verwendet, aber auch Weißgold oder eine Kombination mit Silber oder Platin ist denkbar.

Das Besondere am Siegelring ist der Stein. Meist wird ein Achat, ein Lagenstein mit zwei unterschiedlich eingefärbten Flächen, eingeschliffen, graviert und eingesetzt. Jedes Stück ist ein Unikat, das in etwa für 500 bis 1500 Euro zu haben ist. Alternativ zum Ring kann ein Siegel gleichermaßen auf einem hochwertigen Lederarmband appliziert und am Handgelenk getragen werden oder als Anhänger eine Kette verschönern. Selbst in Form von Manschettenknöpfen sind Siegel erhältlich. Nicht mehr viele Unternehmen beherrschen das Handwerk zur Herstellung eines solchen Schmuckstücks. Die Lieferzeit wird durch die Nachfrage bestimmt und beträgt in der Regel sechs bis acht Wochen.

Der gebürtige Bremer Ulf Lange ist seit 40 Jahren in der Branche tätig und hat sich auf den Entwurf und die Anfertigung von Schmuck mit Edelsteinen spezialisiert. Der weit gereiste Gemmologe hat nach seiner Ausbildung in Schwäbisch Gmünd und Idar-Oberstein Erfahrungen im Edelsteinhandel in Lausanne und New York gesammelt. Seit neun Jahren ist er mit dem Schmuck-Werk Bestandteil der Bremer Friedhofstraße. Im Stammhaus laufen die Fäden der drei Unternehmensbereiche mit ihrem umfangreichen Angebot zusammen: der Schmuck-Werkstatt, dem Schmuck-Lifting und dem ausgegliederten Ladengeschäft Schmück-Dich. Weiterhin ist das Stammhaus Anlaufstelle für den Uhrenservice. „Wir sind Spezialisten für Armbanduhren verschiedener Hersteller von Swatch bis Rolex. Egal ob Batteriewechsel, Überholung, Glaswechsel, Armbandtausch oder vieles mehr. Wir kümmern uns fachgerecht um Ihr Anliegen“, verspricht Lange. Für den Großuhrenservice bietet der Schmuckexperte zudem einen Hol- und Bringservice an. Mit dem Reparatur- und Aufarbeitungsdienst für Leuchter, Schalen und Bestecke rundet der Silberschmied sein Portfolio ab. .

„Schmuck lebt im neuen Gewand weiter“ ist das Motto des Bereichs Schmuck-Lifting. So definiert Lange die Umgestaltung von nicht mehr zeitgemäßen Exponaten. Beispielsweise gestaltet der Fachmann eine Brosche zu einem Anhänger um. Alternativ entsteht daraus zusammen mit Edelsteinen wie Saphir oder Rubin und zusätzlichen Materialien wie Gold ein kostbarer Ring. Vornehmlich in den Wirtschaftswunderjahren des vergangenen Jahrhunderts wollten viele ihren materiellen Status durch überdimensionierten Schmuck zum Ausdruck bringen. Da der alte Schmuck stilistisch zu keiner vorausgegangenen Epoche wie Art déco oder Jugendstil passt, nutzt Lange in solchen Fällen die wertvollen Rohstoffe zur individuellen Neuanfertigung zeitgemäßer Stücke. Abgerundet wird die Angebotspalette durch das Ladengeschäft Schmück-Dich im Ostertorsteinweg 24 im Viertel. „Hier bieten wir seit zwölf Jahren hochwertigen Modeschmuck und die in Bremen wahrscheinlich größte Auswahl an Männerschmuck an“, sagt Lange.

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