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Samtpfoten auf Entdeckungstour

Bei der Einrichtung der eigenen vier Wände mit Haustier sollten Zwei- und Vierbeiner sich gleichmaßen wohlfühlen. So gilt es etwa, Rückzugsorte für Stubentiger zu schaffen und ihren Spieltrieb anzusprechen.
26.08.2021, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von OEL/DJD
Samtpfoten auf Entdeckungstour

Damit die Samtpfote vor lauter Langeweile nicht ihre Krallen ins Sofa schlägt, braucht sie Beschäftigung. Hier hilft ein Kratz- und Kletterbaum.

djd/Agila/maryviolet - stock.adobe.com

Wenn es um die wohnliche Gestaltung des Zuhauses geht, steht bei Katzenbesitzern nicht nur der eigene Wohlfühlfaktor im Fokus. Auch die Bedürfnisse der Samtpfoten spielen eine große Rolle. Neben Futternapf und Katzenklo sollte beispielsweise der Spieltrieb der unternehmungslustigen Vierbeiner bedacht werden.

Wenn die spitzen Katzenkrallen auf das neue Lieblingssofa treffen, kann das oft unschöne Spuren hinterlassen. Das lässt sich jedoch vermeiden, wenn die Minitiger ausreichend tiergerechte Beschäftigung vorfinden. Genügend Angebote für Bewegung und Spiel sollten besonders für Wohnungskatzen eingeplant werden. Neben dem gängigen Spielzeug wie Katzenangel, Maus und Bällchen kann bereits ein leerer Karton zum Toben anregen. Als Alternative zu Tischbeinen, Holzmöbeln und Tapeten empfiehlt sich das Anbieten von Kratzbrettern oder -bäumen. Wichtig ist, dass Katzen sich sowohl ausreichend selbst als auch mit ihren menschlichen Bezugspersonen beschäftigen können. Die gemeinsame Zeit von Zwei- und Vierbeinern darf schließlich selbst im besteingerichteten Zuhause nicht fehlen.

Katzen schlafen bis zu 15 Stunden am Tag. In der restlichen Zeit sind sie dafür umso aktiver. Genügend Möglichkeiten zum Klettern und Springen dürfen also nicht fehlen. Ein Kratzbaum eignet sich wunderbar, damit Katzen auch drinnen aktiv bleiben. Einige Modelle lassen sich individuell umgestalten, sodass regelmäßig Abwechslung ins Spiel kommt. Doch auch eine Liege auf der Fensterbank oder zu „Catwalks“ umfunktionierte Regalbretter bereichern den Alltag der Fellnasen. Den gemütlichen Platz am Fenster nutzen sie nicht nur zum Schlafen. Von dort können sie auch das Geschehen auf der Straße beobachten – also ein spannendes Unterhaltungsprogramm in sicherer Umgebung.

Zwischen Fensterschau und Kratzbaumaction suchen sich die Samtpfoten auch Rückzugsorte. Ein paar kleine Verstecke sollten bei der Wohnungseinrichtung also stets bedacht werden. Ist in den einzelnen Räumen dann auch noch ein wenig „Natur“ zu finden, schlägt das Katzenherz endgültig höher. Zu den geeigneten Zimmerpflanzen gehören Hibiskus, Katzengras oder Baldrian. Andere Pflanzen wie Orchideen, Efeu und Lilien sind giftig für die Vierbeiner und können bei verschlucken Erbrechen, Durchfall und Krämpfe hervorrufen.

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