Anzeige

Bestes aus Schwachhausen Familienunternehmen mit Leib und Seele

Die alteingesessene Friedhofsgärtnerei Otte präsentiert sich mit vergrößertem Team. Nach zwei Geschäftsübernahmen hat sich die Betriebsgröße des Familienunternehmens sogar verdoppelt.
28.04.2022, 00:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Ellen Stüdgens

Mit einer gepflegten Grabstätte einem geliebten Menschen ein ehrendes Andenken zu bewahren, ist vielen Menschen ein wichtiges Anliegen. Schließlich ist ein Grab ein Ort der Erinnerung, den es liebevoll zu gestalten gilt. Wenn die Angehörigen aber weit weg wohnen oder nicht mehr mobil sind, tut es gut, die Grabpflege in kompetenten Händen zu wissen.

Eine Verantwortung, der sich die erfahrenen Mitarbeiter der Friedhofsgärtnerei Otte bewusst sind. Das Team wuchs in den letzten Monaten durch zwei Übernahmen kontinuierlich an. Bereits im Jahr 2021 erfolgte die Übernahme der Firma Feddermann mit ihren Mitarbeitern und Grabstätten. In diesem Jahr kam noch die Firma Liebig mit Personal und Gräbern hinzu. Damit betreut die Friedhofsgärtnerei Otte Grabstätten auf den Friedhöfen Riensberg, Horn, Borgfeld und Oberneuland.

„Mittlerweile sind bei uns zwölf Mitarbeiter mit der Grabpflege beschäftigt. Mit den beiden Übernahmen konnten wir unsere Betriebsgröße verdoppeln und unseren Service im Bereich der Grabpflege und -gestaltung weiter ausbauen“, sagt Gartenbautechniker Frank Otte. Nach dem Tod seiner Frau führt er das alteingesessene Familienunternehmen gemeinsam mit seiner Tochter Kerstin. Gegründet wurde die Friedhofsgärtnerei vor fast 100 Jahren im Jahr 1924 von Frank Ottes Großvater. Die Töchter Kerstin und Britta stellen die bereits vierte Generation.

„Natürlich braucht es eine gewisse Zeit, bis die Mitarbeiter aus drei Betrieben zu einem Team zusammengewachsen sind. Glücklicherweise funktioniert die Zusammenarbeit aber schon jetzt sehr harmonisch“, freut sich der Geschäftsführer. Zurzeit arbeiten alle gemeinsam daran, das Potenzial, das die neue Betriebsgröße bietet, optimal zu nutzen und Arbeitsprozesse noch effizienter ablaufen zu lassen.

Am 15. Mai startet für Otte und sein Team die Sommersaison. Dann steht die Neuanlage der Gräber mit ihrer individuell abgestimmten Sommerbepflanzung an. Dazu arbeitet das personell verstärkte Team der Grabpflege in zwei Gruppen. Während ein Teil der Mitarbeiter die Gräber vorbereitet, kann die andere Gruppe bereits mit der Bepflanzung beginnen. „Aktuell arbeiten wir intensiv daran, unsere Abläufe auch weiter zu digitalisieren. Die dadurch gewonnen Zeit kann für andere Arbeiten besser genutzt werden“, erläutert der Chef. Die Zusammenführung von mittlerweile drei Firmen sei ein herausfordernder Prozess, der von einem externen IT-Experten begleitet werde.

Eine besondere Herausforderung in der Grabpflege ist die Witterung mit ihren immer längeren Trockenperioden. „In längeren Zeiten ohne Regen wird das bedarfsgerechte Gießen immer wichtiger und gleichzeitig auch immer aufwendiger“, berichtet der Gartenbautechniker. Die Friedhofsgärtnerei bietet bei der Grabpflege auf Wunsch eine wöchentliche oder dreiwöchentliche Pflege an. „Regelmäßig gegossen werden die Pflanzen abgestimmt auf die Wetterlage und ihre besonderen Bedürfnisse – unabhängig von den vereinbarten Pflegeintervallen“, betont der Chef. Außerdem berät das Team bei der Auswahl der passenden Pflanzen. Zum Beispiel seien Eisbegonien im Sommer sehr anspruchslos und überstünden auch trockene Perioden bei entsprechender Bewässerung recht gut. Bunte Sommerbeete mit Geranien oder Fuchsien dagegen seien recht pflegeintensiv.

Während sich die gelernte Gärtnerin Kerstin Otte gemeinsam mit ihrem Vater um die individuelle Grabgestaltung sowie um die Dauergrabpflege kümmert, ist ihre Schwester Britta Griep im Familienbetrieb als Kauffrau für Bürokommunikation für die kaufmännischen Abläufe zuständig. Vor Kurzem hat sie tatkräftige Unterstützung durch Anke Heißenbüttel erhalten. Mit viel Engagement und Kompetenz unterstützt die Kauffrau für Büromanagement bei den durch die Fusion und die Digitalisierung anstehenden Umstellungsprozessen.

Auch die Zahl der Floristinnen im unternehmenseigenen Blumenfachgeschäft stieg von fünf auf sechs an. Unter der Leitung von Frank Ottes Schwester, der Floristin Ines Brandes, kümmern sich die zum Teil bereits seit Jahrzehnten im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiterinnen um die passende Trauerfloristik. Vielen Menschen sei es eine Herzensangelegenheit mit auf die Persönlichkeit der Verstorbenen abgestimmten individuellen Pflanzen- und Blumenarrangements, diese zu würdigen, stellt der Geschäftsführer fest. Die kompetente Beratung für die passenden Blumenarrangements zur Trauerfeier gehört zum Leistungsspektrum des Unternehmens. „Wir sorgen dafür, dass Blumen, Gehölze und Farben nach den Wünschen unserer Kunden individuell zusammengestellt werden.“

Zu finden ist die Friedhofsgärtnerei in unmittelbarer Nähe des Riensberger Friedhofs in der Heinstr. 1.

Ihr Partner vor Ort





Mehr zum Thema